Ein Sparkonto ist ein Konto, mit dem nicht am regulären Zahlungsverkehr teilgenommen werden kann und das vornehmlich der Verwahrung von Bankeinlagen dient. Sparkonten sind in der Regel nicht mit EC- und Kreditkarten ausgestattet und auch nicht für ausgehende Lastschriften freigeschaltet. Verfügungen zulasten des Kontos können zudem sehr häufig nur zugunsten eines bestimmten andere Kontos, das als Referenzkonto dient, erfolgen. Bei diesem Referenzkonto handelt es sich dann um das Girokonto des Kontoinhabers.

Sparkonten sind im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierung vor allem in der Ansparphase von Bedeutung, in der der erforderliche Eigenkapitalstock angespart wird. Sparer zweigen regelmäßig einen Teil ihres frei verfügbaren Einkommens ab und überweisen ihn auf das Sparkonto. Im Lauf der Zeit summieren sich dessen Guthaben. Sparkonten bieten gegenüber der Verwahrung der Ersparnis auf dem Girokonto zwei Vorteile: Zum einen fällt die Verzinsung deutlich höher aus und zum anderen lassen sich regelmäßige Einnahmen und Ausgaben besser vom Ersparten trennen.

Die Verzinsung auf Sparkonten richtet sich nach dem Typ des Kontos, der jeweiligen Bank und dem allgemeinen Zinsniveau. Handelt es sich bei dem Konto um ein Tagesgeldkonto, sind die Guthaben jederzeit und in vollem Umfang verfügbar. Dafür ist der Zinssatz abhängig von der allgemeinen Zinsentwicklung. Festgeldkonten bieten oft bessere Erträge – der Kontoinhaber kann dann jedoch nicht immer auf seine Guthaben zugreifen. Dies ist allerdings im Rahmen einer Ansparphase für eine Immobilienfinanzierung auch nicht erforderlich. Banken können für Sparkonten Gebühren erheben, tun es aber in den meisten Fällen nicht. Das regelmäßige Sparen kann durch die Einrichtung von Daueraufträgen und Abbuchungsvereinbarungen erleichtert werden.

Die Guthaben auf einem Sparkonto unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung, die gewährleistet, dass im Fall einer Pleite der kontoführenden Bank binnen 30 Tagen alle Guthaben bis zu 50.000 Euro pro Kunde wieder zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sind Banken in der Regel weiteren Institutionen zur Einlagensicherung angeschlossen.

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