Eigentümer von Immobilien haben die Möglichkeit, auf dem Dach ihres Objektes eine Solaranlage zu installieren, die Strom erzeugt. Der Strom wird dann ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Der Staat fördert die Nutzung der Solarenergie und gewährleistet, dass jede auf einem Hausdach erzeugte Kilowattstunde auch tatsächlich abgenommen werden muss. Darüber hinaus existieren langfristige Preisgarantien.

Die Kosten einer Solaranlage sind vom Eigentümer selbst zu entrichten und belaufen sich auf einen fünfstelligen Betrag. Die öffentliche Hand fördert die Finanzierung durch günstige und zum Teil aus Mitteln des Bundeshaushaltes bezuschusste Kredite, etwa solche der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau.

Es wird gemeinhin davon ausgegangen, dass die Erzeugung von Strom mittels Solartechnik auf dem Dach von Wohnimmobilien unter dem Strich rentabel für Eigentümer ist. Die Anlage wirft auf lange Sicht mehr Erträge ab als sie Kosten verursacht. Nicht jede Immobilien aber ist für die Installation einer Solaranlage auch tatsächlich geeignet. So muss das Dach zum einen groß genug sein, zum anderen sollte auch ein bestimmter Neigungswinkel erreicht werden, da ansonsten aufwändige Arbeiten am Dach durchgeführt werden müssen. Weiterhin darf das Dach nicht durch umstehende, höhere Gebäude verdeckt werden, da ansonsten das Sonnenaufkommen nicht ausreicht, um einen profitablen Betrieb der Solaranlage zu gewährleisten.

Solarstromanlagen haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Zum einen ist der politische Wille, die Produktion von Energie durch regenerative Methoden auszuweiten, aufgrund der gestiegenen Preise für fossile Brennstoffe stärker geworden. Zum anderen hat sich in der Bevölkerung auch das Bewusstsein dafür geschärft, dass neue Wege bei der Energieerzeugung notwendig sind.

Solarstromanlagen werden von verschiedenen Herstellern produziert, installiert und gewartet. Hauseigentümer müssen keine speziellen Kenntnisse erwerben, um eine Anlage zu betreiben. Wie hoch die Rendite ist, die mit einer Solaranlage erzielt werden kann, richtet sich nach verschiedenen Einflussvariablen. Je nach Studie und deren Initiator wird von jährlichen Renditen zwischen fünf und elf Prozent berichtet.

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  1. […] einspeisen – und erhält dafür eine sehr ansehnliche Entlohnung. Darüber hinaus werden Solaranlagen in ihrer Anschaffung auch finanziell gefördert: Beim Kauf greift die bundeseigene Kreditanstalt […]

  2. […] Nebenkosten. So wundert es auch nicht, dass die Nachfrage nach den derzeit sehr günstigen Solaranlagen sehr hoch ist. Allein die Anschaffungskosten lassen manche Bauherren oder Sanierer […]

  3. […] Verwendung neuer, umweltfreundlicher Technologien zu senken. Die meisten Interessenten gibt es für Solaranlagen, aber auch Wärmepumpen & Co. stehen hoch in der Gunst der Spar-Willigen. Das Problem: […]

  4. […] Weise kann nicht nur Geld gespart werden, dank einer relativ hohen Einspeisevergütung hilft eine Solaranlage zudem noch, das Darlehen aufgrund erhöhter Einnahmen schneller abzahlen zu […]

  5. […] eine Erneuerung seiner Heizanlage gar mit einer Solaranlage kombiniert, kann noch mehr Förderung erhalten. Zudem kann der produzierte Strom ins öffentliche […]

  6. […] in den letzten Jahren nicht nur mit Solarpanels nachgerüstet, sondern gleich beim Bau mit einer Solaranlage versehen. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: Zum einen die gesunkenen Investitionskosten und […]

  7. […] dazu verpflichtet, alternative Energien in seine Planung einzubeziehen. Besonders die Nutzung von Solarstromanlagen ist in dieser Hinsicht beliebt: Die Preise für die Kollektoren sinken stetig, eine Solaranlage auf […]

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