Als Bauherr errichtet man nicht einfach nur ein Haus, selbstverständlich will das Gebäude auch entsprechend ausgestattet sein. Hierzu zählt unter anderem der Einbau einer Küche – und genau hier möchten viele Bauherren nicht sparen. Die Bedeutung der Küche hat in den vergangenen Jahren äußerst stark zugenommen. Viele Personen kochen für ihr Leben gerne und möchten deshalb eine Küche besitzen, die möglichst keine Wünsche offen lässt.

Doch eine gute Küche hat logischerweise ihren Preis. Genau betrachtet kann es sogar relativ schnell passieren, dass sich die Kosten auf einen äußerst stattlichen Betrag belaufen. Dementsprechend bleibt oft keine andere Wahl, als diese Kosten ebenfalls über die Immobilienfinanzierung abzudecken. Käufern geht es übrigens oftmals sehr ähnlich. Nur weil man ein Bestandsobjekt erwirbt, muss man mit der Ausstattung nicht zwangsläufig zufrieden sein. Es kommt häufiger vor, dass Käufer neue Küchen einrichten möchten.

Finanzierung der Küche ist möglich

Im Allgemeinen stellt die Erweiterung der Finanzierung keine große Herausforderung dar. Aus Sicht der meisten Banken ist es kein Problem, wenn Bauherren oder Immobilienkäufer ihr Darlehen erhöhen bzw. damit auch den Einbau einer Küche abdecken möchten. Wichtig ist, dass rechtzeitig an dieses Thema gedacht wird. Es wäre ärgerlich, wenn man den Einbau einer neuen Küche erst beschließt, nachdem der Darlehensvertrag bereits unterzeichnet wurde. Sonst wäre womöglich eine Nachfinanzierung erforderlich, was man jedoch vermeiden sollte. Nachfinanzierungen sind in aller Regel sehr kostspielig.

Wo die Stolpersteine liegen

Die Finanzierung einer Küche über die Baufinanzierung bringt einen großen Stolperstein mit sich. Nur wenige Banken gestatten die vollständige Anrechnung des Küchenwertes zum Objektwert. Das Problem besteht darin, dass eine Küche letztlich nur Inventar und somit nicht Bestandteil der Immobilie ist. Außerdem muss die Küche einem potentiellen Käufer nicht zwangsläufig gefallen. Womöglich ist er nicht bereit dazu, deren Kosten ergänzend zu übernehmen. Infolge muss mit Abschlägen gerechnet werden.

Dies bedeutet wiederum, dass mehr Eigenkapital eingesetzt werden muss. Da meist kein zusätzliches Eigenkapital vorhanden ist, wird lediglich das bereits angegebenen Eigenkapital berücksichtigt. Infolge kann sich die Beleihung der Finanzierung verändern. Sie vergrößert sich – und sollte dabei eine Beleihungsgrenze überschritten werden, kann sich der Darlehenszins erhöhen.

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