Das Streben nach den eigenen vier Wänden scheint hierzulande seit Jahren ungebrochen. Verzeichnet die Bauwirtschaft in anderen Ländern einen ernst zunehmenden Rückgang, kann sich das Bauhandwerk in Deutschland über wachsende Auftragszahlen freuen. Allerdings bekommt die traditionelle Bauwirtschaft zunehmend Konkurrenz durch die sogenannten Fertighäuser. Hierbei handelt es sich um Immobilien, deren Einzelteile industriell vorgefertigt und anschließend zu den einzelnen Baugrundstücken transportiert werden. Für den Eigentümer bringt ein Fertighaus natürlich einige Vorteile mit sich. So lässt sich die eigentliche Bauzeit stark verkürzen, da die einzelnen Komponenten, ähnlich den Teilen eines Baukastens, zusammengefügt werden können.

Trotz der industriellen Fertigung lässt sich aber auch hier eines nicht vermeiden – Preise von mehreren 10.000 Euro. Wie aber hier sparen, wenn doch alle Teile fertig montiert werden? Schließlich können Eigenheimbesitzer doch die Muskelhypothek als Eigenleistung in den Bau einer Immobilie einbringen. An dieser Stelle kommt für alle Interessenten das Ausbauhaus ins Spiel. Hierbei handelt es sich um eine besondere Form des Fertighauses. Der Eigentümer übernimmt den Innenausbau der Immobilie und kann mit Hilfe der eigenen Arbeitskraft und des handwerklichen Geschicks eine größere Menge Kapital sparen, was sich am Ende auf die gesamte Baufinanzierung auswirkt.

Angeboten werden in der Regel unterschiedliche Ausbaustufen, etwa mit installierter Elektrik oder vorgefertigten Sanitäranlagen. Auf diese Art und Weise lassen sich die Ausbaustufen auf jeden Heimwerker zuschneiden. Allerdings sollte jeder Besitzer eines solchen Ausbauhauses darauf achten, dass die einzelnen Arbeitsschritte auch wirklich umgesetzt werden können. Wer keine Erfahrung mit der Sanitärinstallation oder dem Fliesen des Bades hat, wird hier beim Ausbau des Traumhauses schnell an die Grenzen des Machbaren stoßen. Aus diesem Grund sollte die Wahl der Ausbaustufe gut durchdacht sein. Neben dem finanziellen Vorteil überzeugt ein Ausbauhaus aber noch auf eine andere Weise. Schließlich kann man sich für den eigentlichen Innenausbau genügend Zeit nehmen. Ein Dach über dem Kopf ist ja bereits vorhanden.

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