Forward-Darlehen sinnvoll? Wann sich die Zinssicherung für Ihre Baufinanzierung wirklich lohnt

Die Zinsbindung Ihrer Baufinanzierung läuft in einigen Jahren aus – und plötzlich stellt sich eine entscheidende Frage: Wie entwickeln sich die Bauzinsen bis dahin? Genau an diesem Punkt stoßen viele Immobilienbesitzer und angehende Bauherren auf das Thema Forward-Darlehen. Die Aussicht, sich heutige Zinssätze für die Zukunft zu sichern, klingt zunächst beruhigend. Gleichzeitig entsteht Unsicherheit: Zahlen Sie am Ende zu viel? Oder verpassen Sie eine wichtige Chance zur finanziellen Planungssicherheit? Weiterlesen

Wo die Vorteile des Mietkauf liegen

Trotz der aktuellen Niedrigzinsen will die Aufnahme eines Immobiliendarlehens immer noch wohl überlegt sein. Schließlich geht es bei der Baufinanzierung um sehr große Beträge und somit auch um hohe Verbindlichkeiten. Ist ein Darlehensvertrag erst einmal unterschrieben und die Widerrufsfrist verstrichen (bei der Finanzierung über Direktbanken gibt es solch eine Frist), so hat man sich an die Bank gebunden. Dann gilt es meist 10 oder 15 Jahre lang durchzuhalten, um dann frühestens den Finanzierungspartner wechseln zu können. Insgesamt dauert es im Schnitt rund 25 Jahre, bis ein Immobiliendarlehen vollständig abgeschlossen wurde.
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Vor Beginn des Bauvorhabens noch einmal die Auszahlungsschritte mit der Bank klären

Obwohl viele Bauvorhaben mittlerweile auch im Winter begonnen werden, entscheiden sich immer noch zahlreiche Bauherren sowie auch Bauunternehmen bewusst für einen Baustart im Frühling oder Sommer. Deswegen ist davon auszugehen, dass in den kommenden Wochen wieder zahlreiche Bauherren mit ihren Projekten beginnen werden.
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Baukredit für Selbständige?

In der Finanzwelt haben es Selbständige nicht leicht: Sie tragen nicht nur das alleine unternehmerische Risiko ihres Unternehmens, häufig stoßen sie auch auf Hindernisse allein aufgrund ihres Status als Selbständige, der meist mit schwankenden Einkommen und erhöhten Ausfallrisiken assoziiert wird. Aber gilt das auch für die Immobilienfinanzierung?

Bei der Baufinanzierung stehen Selbständige vor ganz ähnlichen Problemen wie beispielsweise bei der Beantragung eines Verbraucherkredits oder bei einer Kontoeröffnung: Für die meisten Banken gelten sie als Risiko-Kunden, nur wenige Geldinstitute haben Angebote speziell für Selbständige im Portfolio. So wundert es auch nicht, dass in puncto Baufinanzierung besonders gründlich geprüft wird, ob und zu welchen Konditionen ein Darlehen vergeben werden kann.

Die Prüfung der Kreditanträge Selbständiger verläuft in der Regel sehr streng, generell gilt: Selbständige erhalten niedrigere Beträge zu schlechteren Konditionen. Die Banken begründen dieses Vorgehen mit dem hohen Ausfallrisiko, dem sie in ihrer Kalkulation Rechnung tragen müssen. Interessant dabei: Laut einem Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2008 machen die Banken durchaus Unterschiede zwischen den Selbständigen, Freiberufler haben häufig bessere Karten als Gewerbetreibende. Am schwierigsten ist es für Existenzgründer, ein Baudarlehen zu erhalten: Ihr Antrag wird in der Regel abgelehnt, wenn sie nicht mindestens drei Jahre selbständige Tätigkeit nachweisen können.

Fast noch wichtiger als Verzinsung und Laufzeit sollte für Selbständige, die einen passenden Baukredit suchen, das Thema Flexibilität sein. Als optimal gelten Sondertilgungsrechte, möglichst ohne Aufpreis und unbegrenzt, und eine Option auf Ratenwechsel, falls die Belastung durch das Darlehen zwischenzeitlich doch etwas zu hoch ausfallen sollte. Auch wenn diese Optionen ein Darlehen geringfügig verteuern – verzichten sollte man darauf nicht.

Baukindergeld – Eigenheimförderung für Familien geplant

Zahlreiche Familien würden sich gerne den Traum vom eigenen Zuhause erfüllen. Doch Eigenheime sind teuer geworden – und mit Kindern ist der finanzielle Spielraum meist überschaubar. Umso größer ist das Interesse am Baukindergeld. Es hat sich herumgesprochen, dass die Regierung an einer neuen Förderung arbeitet. Doch Informationen gibt es bislang wenige, besonders im Internet wird viel spekuliert. Wir haben die wichtigsten Daten zur Eigenheimförderung mittels Baukindergeld zusammengetragen. Weiterlesen

Hypothekenzinsen 2018: Unsere Einschätzung der Zinsentwicklung in diesem Jahr

Zu Beginn des Jahres haben die Zinsen für Immobiliendarlehen leicht angezogen. Viele angehende Bauherren, Immobilienkäufer und auch Anschlussfinanzierer sind verunsichert. Sie fragen sich, wie es um die Zinsentwicklung steht bzw. ob die Hypothekenzinsen noch weiter anziehen werden. Wir wagen an dieser Stelle einen unverbindlichen Ausblick und geben unsere Einschätzung zur Entwicklung der Hypothekenzinsen 2018 ab. Weiterlesen

Risiken bei der Vollfinanzierung

Obwohl aus den USA mittlerweile klare Signale kommen, die auf eine Zinserhöhung hindeuten, zeigen sich die Hypothekenzinsen davon vollkommen unbeeindruckt. Noch immer ist es möglich, Immobiliendarlehen zu absoluten Top-Konditionen aufzunehmen. Kein Wunder, dass auch viele Haushalte aktiv werden, die eigentlich über keine Ersparnisse verfügen. Auch sie können finanzieren, denn mehr Banken bieten wieder Vollfinanzierungen an.

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Kombination aus Immobiliendarlehen und Lebensversicherung ist derzeit nicht sehr attraktiv

Noch immer gibt es Finanzierungsberater, die ihren Kunden zu einer Kombination aus Hypothekendarlehen und Lebensversicherung raten. Auf diese Weise sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Da wäre zunächst die finanzielle Absicherung der nächsten Angehörigen: Falls dem Darlehensnehmer etwas zustößt bzw. er stirbt, müssen die Hinterbliebenen nicht um ihr Zuhause fürchten, stattdessen können sie die Restschuld der Finanzierung mit der Versicherungssumme ablösen. Zum anderen soll Kapital gebildet werden, um das Darlehen am Ende der Laufzeit auf einen Schlag zurückzuzahlen – und der Zwischenzeit soll die Verzinsung der Versicherung ein leichtes Renditeplus schenken.

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Aktuelle Förderungen für Bauherren, Käufer und Eigentümer im Überblick

Wer sich für den Bau oder Erwerb eines Eigenheims entscheidet, ist häufig dazu berechtigt, Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Mit dem heutigen Beitrag möchten wir eine Übersicht schaffen und aufzeigen, welche Fördermittel bundesweit zugänglich sind. Weiterlesen

Wintergarten richtig planen

Ein Wintergarten wertet eine Immobilie nicht nur auf, er erhöht auch die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden. Gerade in der kalten Jahreszeit bietet er Schutz für Pflanzen und einen angenehm lichtdurchfluteten Rückzugsraum für alle Bewohner.

Wer einen Wintergarten sein Eigen nennen möchte, sollte ihn bereits bei der Planung der eigenen vier Wände berücksichtigen. Auch wenn ein Wintergarten zwar angedacht ist, aber noch nicht angebaut werden soll, sollte ausreichend Platz dafür vorhanden sein. Am sinnvollsten ist es jedoch, den Wintergarten zusammen mit dem Gebäude zu errichten – Arbeit, Aufwand, Lärm und Schmutz fallen so nur einmal an.

Wintergärten sind im Handel meist als Bausatz erhältlich, können aber auch von einem Architekten nach den eigenen Vorstellungen geplant werden. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen Zusatzraum, der großflächig verglast und u.U. auch mit einem Zugang zum Garten versehen ist. Da er wie ein Treibhaus konzipiert ist, ist eine Heizung im Wintergarten nicht notwendig. Umso wichtiger ist allerdings die richtige Dämmung: Insbesondere die Außenwände und der Boden sollten eine ausreichend hohe Dämmung aufweisen. Damit der Wintergarten auch im Sommer nutzbar ist, sollte er zudem über eine Verschattungsanlage und Lüftungsmöglichkeiten verfügen.

Wintergärten sind nicht gerade günstig zu haben. Die Kosten dafür sollten in jedem Fall ins Baubudget einfließen. Zu beachten ist hierbei, dass die Dämmung auch der angrenzenden Räume anders ausfällt als ohne Wintergarten, was sich auch in den Baukosten niederschlägt. Zudem bedarf ein Wintergarten einer besonderen Absicherung, da er rundherum verglast ist. Andererseits kann ein solcher Anbau die Energiebilanz eines Gebäudes verbessern: Die tagsüber gespeicherte Wärme gibt der Raum nachts an umliegende Zimmer ab, was letztlich hilft, Heizkosten einzusparen.