Hypothekenzinsen 2018: Unsere Einschätzung der Zinsentwicklung in diesem Jahr

Zu Beginn des Jahres haben die Zinsen für Immobiliendarlehen leicht angezogen. Viele angehende Bauherren, Immobilienkäufer und auch Anschlussfinanzierer sind verunsichert. Sie fragen sich, wie es um die Zinsentwicklung steht bzw. ob die Hypothekenzinsen noch weiter anziehen werden. Wir wagen an dieser Stelle einen unverbindlichen Ausblick und geben unsere Einschätzung zur Entwicklung der Hypothekenzinsen 2018 ab.

Das Zinstief wurde erreicht

In den letzten Jahren kannten die Zinsen nur eine Richtung. Sie sind langsam aber stetig gesunken, wodurch das Baugeld immer günstiger wurde. Wir gehen davon aus, dass 2017 das Zinstief erreicht wurde. Hierfür spricht vor allem der zunehmende Druck auf die Notenbanken. Ob die FED in den USA oder die EZB: Der Druck aus Politik sowie einigen Feldern der Wirtschaft (insbesondere von Seiten der Versicherer) wird immer größer.

Während die US-amerikanische FED bereits nachgegeben hat, zeigt sich die EZB deutlich zäher. Dennoch kann Notenbankchef Mario Draghi die Zinsen nicht noch weiter absenken. Er steht fortlaufend unter Beschuss und muss einen neuen Kurs fahren. Als Folge gilt es als unwahrscheinlich, dass die Zinsmärkte noch tiefer sinken.

Stark anziehen können die Zinssätze allerdings nicht

Besonders Sparer hoffen auf einen raschen und zugleich deutlichen Anstieg der Zinsen. Dies ist jedoch unwahrscheinlich, denn auch wenn die Zeichen auf eine Zinswende deuten, haben die Notenbanken nach oben hin nur wenig Spielraum. Grund dafür ist die wirtschaftliche Lage. Vor allem die USA können ihre Zinsen nicht zu sehr anziehen, sonst würde der US-Dollar aufwerten und dies wiederum die Exporte bremsen.

Die EZB hat es noch schwerer. Sie befindet sich in einer Zwickmühle, weil die Situation in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten so unterschiedlich ist. Die deutsche Wirtschaft brummt, Zinserhöhungen wären angemessen. Andererseits gibt es EU-Länder, die kaum Luft zum Atmen haben. Ob, Griechenland oder Italien, die Finanzprobleme bleiben und werden auch nicht so bald gelöst sein.

Damit ist klar, dass Baugeld im Jahresverlauf zwar teurer werden könnte. Allerdings gilt ein Anstieg der Zinssätze für Immobiliendarlehen um mehrere Prozentpunkte als äußerst unwahrscheinlich.

Was angehende Darlehensnehmer berücksichtigen müssen

Obwohl das Baugeld in den ersten Monaten von 2018 bereits angezogen hat, ist der bisherige Zinsanstieg noch überschaubar. Im weiteren Jahresverlauf könnte es noch teurer werden – wenn auch im überschaubaren Rahmen. Doch selbst wenn die Hypothekenzinsen nur um 0,1 bis 0,2 Prozent anziehen, kann dies für den einzelnen Darlehensnehmer gravierende Folgen haben.

Schließlich geht es bei Immobiliendarlehen zumeist um sechsstellige Beträge sowie Rückzahlungszeiträume, die sich über viele Jahre erstrecken. Da können selbst geringe Zinsunterschiede zu erheblichen Mehrkosten in Höhe von einigen tausend Euro führen. Dementsprechend raten wir angehenden Darlehensnehmern dazu, nicht zu pokern, sondern lieber zeitnah zu finanzieren.

Zinsunterschiede der Darlehensgeber beachten

Im historischen Vergleich ist das Baugeld immer noch sehr günstig. Wer die Gunst der Stunde nutzt, kann sein Immobiliendarlehen zinsgünstig abschließen. Allerdings wäre es töricht zu glauben, bei jeder Bank locken attraktive Darlehensangebote.

Tatsächlich ist die Schwankungsbreite der Zinssätze stark ausgeprägt, d.h. je nach Bank können die Hypothekenzinsen erheblich variieren. Es sollte deshalb nicht egal sein, über wen die Finanzierung erfolgt. Clevere Bauherren, Immobilienkäufer und Anschlussfinanzierer sehen sich am Markt um, vergleichen Darlehensangebote und finanzieren beim idealen Anbieter.

Bei der Suche nach einem zinsgünstigen Immobiliendarlehen leisten wir gerne Unterstützung. Kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtung für Sie, durchleuchten wir den Markt und berücksichtigen dabei aktuelle Konditionen von mehr als 400 Finanzierungspartnern. Nutzen auch Sie unseren Baugeld-Vergleich, um in den Genuss niedriger Darlehenszinsen zu kommen.

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