Eigentümer sehen sich früher oder später mit Investitionsbedarf im Zusammenhang mit ihrer Immobilie konfrontiert. Teile des Gebäudes müssen renoviert werden, damit der Wert des Objektes konstant gehalten werden kann. Darüber hinaus können größere Maßnahmen wie etwa eine energetische Sanierung oder Teilsanierung erforderlich bzw. sinnvoll sein. Damit die Maßnahmen nicht gänzlich über einen zusätzlichen Kredit finanziert werden müssen, ist es ratsam, eine Investitionsrücklage zu bilden. Diese sollte in Gestalt einer monatlichen Rücklage ins Haushaltsbudget mit eingeplant sein. So ist es ratsam, jeden Monat etwa 100 bis 200 Euro auf die Seite zu legen, damit im Abstand von einigen Jahren Beträge angespart werden, mit denen sich Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zumindest teilweise finanzieren lassen.

Die Ersparnisse können auf unterschiedliche Art und Weise angelegt werden. Wer kein Risiko eingehen will, wählt am besten ein Tagesgeldkonto. Darauf werden Zinsen gezahlt, die deutlich höher sind als die auf einem klassischen Sparbuch. Ein Verlustrisiko besteht nicht und bei praktisch allen Banken sind Tagesgeldkonten kostenfrei. Zudem kann jederzeit auf das Ersparte zugegriffen werden. Wurde bereits ein größerer Betrag angespart, kann dieser auch gut auf einem Festgeldkonto angelegt werden. Hier sind die Guthaben zwar nicht jederzeit verfügbar. Im Gegenzug steht der Zinssatz aber fest und verändert sich während der mit der Bank vereinbarten Laufzeit nicht. Die Fälligkeit muss ggf. mit dem Kapitalbedarf abgeglichen und harmonisiert werden.

Wer bereit ist, für größere Erträge auch höhere Risiken in Kauf zu nehmen, kann die Investitionsrücklage auch in einen Wertpapiersparplan einzahlen. Über Aktienfonds kann dann an der Entwicklung an den Kapitalmärkten partizipiert werden. Die Erträge können ein Vielfaches der Zinsen auf Tages- oder Festgeldkonten erreichen. Im Gegenzug ist es aber möglich, dass erhebliche Verluste entstehen, wenn der Markt sich anders entwickelt als erhofft. Im schlimmsten Fall können sogar Totalverluste auftreten. Auch steht der gewünschte Betrag womöglich nicht dann zur Verfügung, wenn er benötigt wird.

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