Altbauten: CO2-Sanierung wird unausweichlich

Deutschland will auf lange Sicht die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern erreichen. Zu diesem Zweck arbeitet die Regierung an einem Masterplan, der langfristige Ziele in verschiedenen Bereichen definiert. Wer nun an die Autofahrer denkt, liegt nur bedingt richtig. Denn tatsächlich ist ein Drittel des gesamten CO2-Ausstoßes ist auf den Immobiliensektor zurückzuführen.

Während moderne Gebäude gut abschneiden bzw. einen niedrigen Energieverbrauch aufweisen und somit auch nur wenig CO2 ausstoßen, sieht es bei den Altbauten ganz anders aus. Wenn man einmal von Gebäuden absieht, bei deren Planung das Thema Energiesparung berücksichtigt wurde oder die in den letzten Jahren einer energetischen Sanierung unterzogen wurden, sieht es in Sachen Energiebilanz relativ schlecht aus. Wie aktuelle Untersuchungen belegen, gelten drei Viertel aller Altbauten als energetisch uneffizient.

Die langfristigen Pläne der Regierung sehen vor, dass entsprechende Immobilien saniert werden sollen. Für die Eigentümer bedeutet dies, reagieren zu müssen – wie „Spiegel Online“ schreibt, denken Politiker sogar über eine Strafsteuer nach. Die Eigentümer von energetisch ineffizienten Immobilien könnten demnach ordentlich zur Kasse gebeten werden, sollten sie nicht sanieren.
Folglich sollten sich betroffene Eigentümer schon einmal darauf einstellen, in absehbarer Zukunft handeln zu müssen. Dies bedeutet in erster Linie, viel Geld zu investieren: Energetische Sanierungen gelten nicht gerade als kostengünstig. Je nach Umfang der Maßnahmen können durchaus sechsstellige Kostenregionen erreicht werden.

Trotz der hohen Investitionskosten lohnt sich die Durchführung von energetischen Sanierungen jedoch in den meisten Fällen. Schließlich lassen sich durch den verringerten Energieverbrauch auch die Unterhaltskosten der Gebäude senken. Außerdem will der Staat wieder verstärkt Fördermittel zur Verfügung stellen, die über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhältlich sind.

Solarkürzung soll gestoppt werden

Das Interesse an Solaranlagen ist immens groß. Besonders die Photovoltaik-Technik gilt heutzutage als sehr gefragt. Mittlerweile trifft jeder zweite Bauherr die Entscheidung, sein Gebäude von Beginn an mit einer Solaranlage auszustatten, um somit die kostenlose Sonnenergie nutzen und gleichzeitig einen Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten zu können.

Allerdings befürchten Solarexperten einen Rückgang beim Verkauf neuer Solarpaneele. Der Grund ist schnell gefunden: Seit dem 1. Juli wird für Photovoltaikstrom eine niedrigere Einspeisevergütung gezahlt – dies gilt zumindest für Photovoltaikanlagen, die nach dem 1. Juli in Betrieb genommen werden. Das Ziel der Bundesregierung ist es, die Einspeisevergütung langfristig zu senken. Mit dieser Maßnahme soll vor allem der Bundeshaushalt entlastet werden. Zur Rechtfertigung verweisen Politiker auf die gesunkene Preise für Solaranlegen, die einen immer kostengünstigeren Einstieg ermöglichen.

Noch kann nicht gesagt werden, wie sich Bauherren verhalten werden bzw. ob ein Rückgang bei der Installation neuer Anlagen festzustellen sein wird. Fakt ist jedoch, dass es zunehmend mehr Politiker gibt, die sich gegen die in Kraft getretene Kürzung der Fördermittel aussprechen. Wie „Focus Online“ schreibt, wollen die Umweltminister mehrere Bundesländer eine Überarbeitung des Gesetzes erzwingen. Demnach soll die Kürzung zwar bestehen bleiben, doch zumindest reduziert werden.

Für diejenigen, die in naher Zukunft eine Photovoltaikanlage errichten möchten, wäre eine Überarbeitung des Gesetzes sehr erfreulich, weil dadurch die Rendite der Anlage gesteigert werden könnte. Doch ob es soweit kommt, ist derzeit nur schwer zu sagen. Außerdem beläuft sich die Kürzung ohnehin nur auf 10 bis 16 Prozent, weshalb der Solarstrom auch weiterhin ansehnlich vergütet wird.

Photovoltaik verzeichnet starkes Wachstum

solarDie Angst der Verbraucher vor höheren Strompreisen kommt nicht von ungefähr: Die Händler von Photovoltaikanlagen und entsprechendem Zubehör hatten schon zu Beginn des Jahres darauf verwiesen, dass sie 2009 besonders viele Solaranlagen verkauft haben. Diese Zahlen wurden nun von der Bundesnetzagentur bestätigt: Im vergangenen Jahre wurde die Leistung der in Deutschland installierten Solaranlagen maßgeblich gesteigert. Die Steigerung beläuft sich auf beeindruckende 60 Prozent. Insgesamt wurden damit in Deutschland 9,8 Gigawatt an Strom erzeugt. Laut „Focus Online“ beläuft sich der Zuwachs im letzten Quartal auf beeindruckende 2,3 Gigawatt.

Grund für das Wachstum sehen Experten vor allem in den gefallenen Preisen für Photovoltaikanlagen. Jahrelang konnten die Hersteller ihre Solarmodule zu hohen Preisen absetzen. 2009 waren die Preise drastisch eingebrochen und es kam zu einem Preiskampf. Im Übrigen hält der Rückgang der Preise für Solarapaneele an. Aufgrund der Tatsache, dass sich zunehmend mehr Betriebe darauf konzentrieren sogenannte Billig-Paneele zu produzieren, ist mit einem weiteren Ausbau der Solarflächen zu rechnen. Die Kürzung der Einspeisevergütung fällt laut Meinung zahlreicher Experten nicht groß genug aus, um den Solarausbau zu drosseln.

Im Übrigen tragen auch die niedrigen Zinssätze zum Solarboom bei. Selbst ohne Förderdarlehen ist es heutzutage möglich, Photovoltaikanlagen günstig zu finanzieren. Allerdings stellt diese Form der Finanzierung eher die Ausnahme dar: In den meisten Fällen besteht die Möglichkeit, Förderdarlehen aufzunehmen und somit von besonders attraktiven Zinssätzen zu profitieren. Vor Steuern und Zinsen lassen sich Renditen in der Größenordnung von ca. 10 Prozent erzielen – dementsprechend dürfte das Solarwachstum noch weiterhin anhalten.

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Jetzt bausparen, später günstig modernisieren

Das Thema Immobilien-Modernisierung hat zuletzt sehr stark an Bedeutung gewonnen. Laut Experten-Schätzungen ist bei rund 70 Prozent aller privat genutzten Bestandsimmobilien eine Modernisierung erforderlich. Grund ist der hohe Energieverbrauch: Fehlende Wärmedämmungen sorgen für hohe Energiekosten. Um diese Kosten in den Griff zu bekommen, führt an der Modernisierung langfristig kein Weg vorbei.

fassadendammung1Allerdings muss man sich die Durchführung einer energetischen Modernisierung erst einmal leisten können. Nicht selten kommt es vor, dass sich die Kosten für den Austausch der Fenster, den Einbau einer neuen Heizungsanlage und der Anbringung einer Außendämmung auf 50.000 Euro oder sogar noch größere Beträge belaufen. Es ist ganz klar, dass vielen Eigentümern dieses Geld fehlt.

Durch das Bausparen wird es möglich, dieses Problem auf eine elegante Art und Weise zu lösen. Grund sind die derzeit sehr niedrigen Konditionen für Bauspardarlehen. Wer jetzt einen Bausparvertrag abschließt, kann in ein paar Jahren ein äußerst günstiges Darlehen aufnehmen – zugleich bietet sich die Chance, Eigenkapital zu bilden. Das Ergebnis ist ein verringerter Finanzierungsbedarf, der letztlich sehr günstig realisiert werden kann.

Wer jetzt einen Bausparvertrag abschließt, kann von immens niedrigen Zinssätzen profitieren. Viele diese Zinssätze liegen bei etwa 2 bis 2,5 Prozent und befinden damit sogar unterhalb den Zinssätzen staatlicher Förderdarlehen. Dementsprechend gelten Bauspardarlehen als äußerst attraktiv. Zwar wird von Kritikern immer wieder auf die hohe Tilgung verwiesen. Doch gerade bei kleineren Darlehensbeträgen, beispielsweise in Höhe von 40.000 Euro (der Restbetrag wurde zwischenzeitlich angespart), fällt die Darlehensrate gar nicht so hoch aus. Außerdem stellt die hohe Tilgung einen kurzen Rückzahlungszeitraum sicher.

Streit um Pläne zur Kürzung der Solarförderung

solarDie Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie galt lange als interessanter Markt der Zukunft und wurde dementsprechend umfangreich gefördert. Doch die Förderung der sauberen Energie ist in die Kritik geraten: In dieser Woche beschloss das Kabinett, die bisherigen Fördermittel zu kürzen oder zum Teil ganz einzustellen. Konkret ist derzeit geplant, die Förderung für neue Solaranlagen auf Dächern ab dem 01. Juli 2010 um weitere 16 Prozent zu kürzen. Bereits Anfang des Jahres mussten die Betroffenen Kürzungen um 9 Prozent hinnehmen. Für Solarparks auf Freiflächen sinkt die Förderung um 15 Prozent, für Freiflächen auf Ackerland soll es zukünftig gar keine Förderung mehr geben. Dafür erhöht sich der Bonus für nicht selbst verbrauchten und ins Netz eingespeisten Strom aus Anlagen bis 800 kWh von drei auf acht Cent pro kWh.

Relevant ist dieser Beschluss insbesondere für Bauherren, die die Nutzung alternativer Energien fest eingeplant und ihre Finanzierung darauf abgestimmt haben. Wer von der derzeitigen Förderung noch profitieren will, sollte seine Photovoltaik-Anlage bis Ende Juni installieren lassen. Interessant ist jedoch auch die dauerhaft höhere Einspeisevergütung ab Juli. Grund zur Eile bei der Entscheidung für den richtigen Zeitpunkt zu Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage besteht nicht: Die Ankündigung der Kürzung hat bundesweit Proteste hervorgerufen. Grundtenor der Kritik ist, dass die Kürzungspläne der Bundesrepublik insbesondere viele Arbeitsplätze in der Solarbranche kosten – und dass damit der am günstigsten produzierte Solarstrom (nämlich der von Solaranlagen auf Ackerflächen) aus dem Netz genommen wird. Verschiedene Mitglieder der Regierungsparteien nennen die Pläne des Kabinetts zur Tarifanhebung, von denen private Bauherren am meisten profitieren würden, schlichtweg “unausgegoren”. In der Folge setzen sich Union und FDP nun für einen Stopp der Pläne ein: Ihre Änderungsvorschläge wollen die Mitglieder der Regierungskoalition noch im März im Bundestag einbringen.

Modern heizen – Geld sparen – Umwelt schonen

Bei immer mehr Bauherren und Immobilienkäufern spricht es sich herum: Umweltschonende und moderne Heizsysteme entlasten im Vergleich zu alten Heizungen nicht nur dauerhaft die Haushaltskasse, sondern können in ihrer Anschaffung sogar durch besonders zinsgünstige Darlehen oder sogar Zuschüsse gefördert werden. Für Bauherren lohnt es sich also in jedem Fall, sich zumindest einmal genauer mit der Thematik auseinanderzusetzen. In jedem Fall sollte dafür etwas mehr Zeit investiert werden: Die Einsparmöglichkeiten mit dem richtigen Heizsystem sind groß – die Auswahlmöglichkeiten jedoch ebenso. Um die richtige Wahl zu treffen, sollte man sich daher lieber mehr als zu wenig informieren und ggf. auch nicht das Gespräch mit einem Energieberater scheuen.

In punkto Heizsystem hat man gerade bei Neubauten die Qual der Wahl: Soll mit Erdöl oder Erdgas oder doch lieber mit Sonnenenergie, Erdwärme oder Holz geheizt werden? Welche Vorgaben aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz müssen wann umgesetzt sein? Und was können Immobilienbesitzer tun, um ihren Energie- und Wasserverbrauch zu reduzieren?
Viele gute Tipps finden sich sicherlich im Internet oder in einigen Ratgebern. Wer verlässliche Informationen sucht, sollte sich aber am besten gleich an die Fachleute zum Thema wenden. Die findet man beispielsweise in Form freier Energieberater oder bei den Verbraucherzentralen Deutschlands. Die Verbraucherzentralen sind es auch, die einen sehr empfehlenswerten Ratgeber namens “Heizung und Warmwasser” herausgeben. Die aktualisierte 12. Auflage des Ratgebers kam jetzt heraus und bietet umfasende Informationen auf 160 Seiten. Erhältlich ist der Ratgeber, der grundsätzliche Orientierungshilfe sein möchte, für 9,90 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentralen. Ergänzend kann eine unabhängige und kostenlose Energieberatung nach Terminvereinbarung mit der jeweiligen Verbraucherzentrale in Anspruch genommen werden.

Energieeffizient Bauen: Hilfe vom Thermografen

In den nächsten Wochen wird es wieder kälter werden und in absehbarer Zeit ist auch der Winter mit Eis, Schnee und Kälte wieder da. Spätestens jetzt denken viele Hausbesitzer, aber auch Bauherren, über das Thema Wärmeschutz und Energieeffizienz nach: Wer energieeffizient baut bzw. saniert, vermeidet, dass neben dem eigentlichen Wohnraum auch noch die Fassade und die Umgebung der Immobilie mit geheizt werden. Nur: Woher weiß man eigentlich, wie gut eine Immobilie gedämmt ist?

Sicherlich hilfreich ist bei dieser Frage zunächst ein Blick in die Bauunterlagen und eine Besichtigung vor Ort: Welche Dämmstoffe wurden verwendet und wie lange ist die Dämmung her? Welche Wände wurden gedämmt? Wie steht es um Keller- und Dachräume? Viele Fragen ergeben sich in Zusammenhang mit der Dämmung – und alle haben sie Einfluss darauf, wie viel Geld man beim Wohnen letztlich im wahrsten Sinne des Wortes durch den Schornstein bläst.

Wer es ganz genau wissen und zielgerichtet dämmen will, kann die Hilfe eines Thermografen in Anspruch nehmen. Diese Fachleute verfügen über die notwendige Ausrüstung – sprich Wärmebildkameras – um erkennen zu können, wo zu viel Wärme eine Immobilie verlässt. Jetzt ist genau die richtige Zeit dafür: Die besten Ergebnisse liefert eine solche Untersuchung, wenn der Unterschied zwischen warmem Inneren und kalter Umgebung möglichst groß ist. Natürlich ist eine solche Untersuchung nicht unbedingt preiswert – sie hilft jedoch, schon beim Bau oder vor einer Sanierung die thermografischen Schwachstellen zu entdecken, die dann zielgerichtet gedämmt werden können. Die Investition amortisiert sich relativ schnell aufgrund eines danach deutlich geringeren Energieverbrauchs beim Heizen.

Bausparkassen-Kredite für Solardächer

Dass sich „grünes Bauen“ derzeit besonders lohnt, hat sich unter zukünftigen Bauherren bereits herumgesprochen. Nicht nur, dass der Bau energieeffizienter Immobilien finanziell gefördert wird – vom Einsatz von Wärmepumpe, Solardach & Co. profitiert man auch noch Jahre nach dem Bau. Damit ist es möglich, im besten Fall energetisch unabhängig zu wohnen, im ungünstigsten Fall senkt man damit dauerhaft die monatlichen Nebenkosten. So wundert es auch nicht, dass die Nachfrage nach den derzeit sehr günstigen Solaranlagen sehr hoch ist. Allein die Anschaffungskosten lassen manche Bauherren oder Sanierer zögern.

Genau hier setzt ein aktuelles Angebot vieler Bausparkassen an: Um Kunden zu gewinnen, stellen sie derzeit unbesicherte Blankodarlehen bis zu einer Höhe von 30.000 Euro zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Damit ist es möglich, eine Finanzierung selbst ohne Eigenkapital noch in diesem Jahr auf die Beine zu stellen und somit von den noch günstigen Angeboten der Solar-Hersteller zu profitieren.

Zudem ist es damit auch möglich, sich noch die recht hohe Einspeisevergütung zu sichern. Die Einspeisevergütung erhalten alle Besitzer einer Solaranlage, die sich bereit erklären, selbst produzierten, aber nicht selbst genutzten Solarstrom ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Statt für Strom zu zahlen, erhalten sie also eine Vergütung dafür. Allerdings zahlen die Netzbetreiber für Strom aus Anlagen, die ab 2010 errichtet werden, eine geringere Vergütung. Umso mehr lohnt es sich, noch in diesem Jahr eine Anlage zu errichten: Dann erhalten Solaranlagen-Besitzer bis 2030 attraktive 43,01 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Renditen bis zu acht Prozent sind somit realisierbar – und unterstützten Bauherren dabei, ihre Darlehen zügiger zu tilgen.

DKB-Finanzierung umweltfreundlicher Energien

Immer mehr Bauherren und Hausbesitzer denken darüber nach, ihre Nebenkosten durch die Verwendung neuer, umweltfreundlicher Technologien zu senken. Die meisten Interessenten gibt es für Solaranlagen, aber auch Wärmepumpen & Co. stehen hoch in der Gunst der Spar-Willigen. Das Problem: Zunächst einmal benötigt man Eigenkapital, um beispielsweise eine Solaranlage kaufen und aufbauen lassen zu können.

Neben Förderdarlehen von Bund, Ländern und Gemeinden gibt es auch die Möglichkeit, ein Verbraucherdarlehen aufzunehmen, um die Anschaffung etwa von umweltfreundlichen Heizanlagen bezahlen zu können. Neu ist nun das Angebot der Deutschen Kreditbank (DKB): Das Geldhaus bietet einen Finanzierungskredit für all diejenigen an, die als Bauherren oder Hausbesitzer in erneuerbare Energien investieren wollen.

Das Angebot der DKB nennt sich etwas sperrig „DKB-Finanzierung umweltfreundlicher Energien“. Damit ist es möglich, zwischen 5.000 und 60.000 Euro zur Finanzierung regenerativer Systeme zu erhalten. Sowohl eine Einzelfinanzierung als auch eine Ergänzung der Baufinanzierung mit diesem Angebot ist möglich. Es erfolgt weder ein Grundbucheintrag, noch fallen dafür Kontoführungsgebühren an. Die individuelle Laufzeit kann bis zu 18 Jahren betragen. Werden für lediglich ein Jahr Laufzeit 3,99 Prozent effektiv fällig, sind es bei einer Laufzeit von zehn Jahren bereits 4,99 Prozent und bei einer Laufzeit von 18 Jahren sogar 5,20 Prozent – vorausgesetzt natürlich, der Antragsteller kann eine sehr gute Bonität vorweisen.

Vergleicht man diese Zinssätze einmal mit den derzeitigen Konditionen für Verbraucherkredite stellst man schnell fest, dass es einige günstigere Darlehensangebote gibt. Aber: Kaum ein anderes Geldinstitut lässt sich wohl darauf ein, bei einer Darlehenssumme bis 60.000 Euro eine Laufzeit bis zu 18 Jahre anzusetzen. Insofern sind die Konditionen tatsächlich interessant und überlegenswert.

Hinweise zur Förderung von Wärmepumpen von Bund und Ländern

wärmepumpeBauherren, die ein Haus bauen oder sanieren möchten und dabei den Einbau einer Wärmepumpe in Erwägung ziehen, können vom Marktanreizprogramm des Bundes profitieren und eine Förderung erhalten. Mit diesem Programm sollen Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien gezielt gefördert werden. Um in den Genuss der Förderung zu gelangen, müssen die Pumpen bestimmte technische und energetische Voraussetzungen erfüllen. Was dabei alles zu beachten ist, kann seit Kurzem in einem neuen Merkblatt des Bundesumweltministeriums nachgelesen werden. Hier erfahren Interessierte u.a. auch, was genau gefördert werden kann und wer einen Förderantrag stellen kann.

Vom baden-württembergischen Umweltministerium werden Interessenten darauf hingewiesen, dass es seit Juli 2009 strengere Anforderungen bei der Förderung zu erfüllen gilt. Gemessen werden muss jetzt zum Beispiel auch die abgegebene Wärmemenge der Wärmepumpe selbst, was ggf. den Einbau von zusätzlichen Zählern notwendig macht. In die Berechnung der Jahresarbeitszahl (JAZ) fließt nun nicht mehr nur der Heizungsbetrieb, sondern der Betrieb des Gesamtsystems ein.

Damit Wärmepumpen durch den Bund gefördert werden können, müssen sie im Gebäudebestand eine JAZ von mindestens 3,7 aufweisen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine Erdreich- oder um eine Wasserwärmepumpe handelt. Luftwärmepumpen müssen einen Mindestwert von 3,3 aufweisen. Diese Werte gelten allerdings nur bei Bestandsbauten – bei Neubauten steigen sie auf 4,0 bzw. 3,5. Praxistests des Umweltministeriums in verschiedenen Jahren haben gezeigt, dass diese Werte gar nicht so einfach zu erreichen sind.