Hausbau im Winter?
Langsam ist es wieder soweit: Die Temperaturen fallen dauerhaft unter null Grad, Schnee und Eis machen uns das Leben schwer und erfreuen die Kinder. Die ersten Flocken fielen in den vergangenen Tagen bereits in einigen Teilen Deutschlands. Vielen Bauherren würde es nicht im Traum einfallen, bei diesen Witterungsbedingungen ein Haus zu bauen. Aber warum eigentlich nicht?
Ein Hausbau im Winter ist in unseren Breitengraden generell möglich, sofern man beim Bau einige Dinge berücksichtigt. Am einfachsten gestaltet sich ein Winter-Bau bei Fertighäusern: lediglich der Keller bzw. das Fundament sollten fertig sein, bevor der Boden gefroren ist. Aufstellen lässt sich ein Fertighaus auch bei Frost und Schnee – die einzelnen Teile müssen ja schließlich nicht gegossen, sondern lediglich zusammengefügt werden. Das ist dann zwar nicht unbedingt angenehm, aber machbar. Etwas komfortabler für diejenigen, die die Teile zusammenfügen ist es freilich, wenn das Fundament oder ein Rohbau unter einem Zelt steht, das im Fachhandel problemlos zu mieten ist. Allerdings verteuert ein solches Unterfangen natürlich die Baukosten. Apropos Kosten: Muss die Arbeit an einem Haus witterungsbedingt aussetzen, muss u.U. ein Winterausfallgeld an die Arbeiter gezahlt werden, was die Baukosten ebenfalls erhöht. Ein Problem könnte das bei längerwierigen Arbeiten werden, beispielsweise bei der Errichtung eines Architektenhauses. Da Fertighäuser in vergleichsweise kurzer Zeit aufgebaut werden können, sind sie von dieser Problematik kaum betroffen.
Natürlich spielt es auch immer eine Rolle, in welcher Gegend Deutschlands im Winter gebaut werden soll. Soll der Bau in einem Ort im Mittelgebirge oder in der Alpenregion stattfinden, könnte das Wetter dabei einen Strich durch die Rechnung machen. Aber: Am Rhein beispielsweise herrschen ganzjährig milde Temperaturen, sodass dort einem Hausbau im ganzen Jahr kaum etwas entgegen steht.

Der Bau oder Erwerb von Wohneigentum ist für praktisch alle gesellschaftlichen Gruppen in Deutschland von Interesse. Auch hier ansässige Muslime habe ein Interesse daran, ein sehr großes sogar, Wohneigentum zu erwerben. Bislang jedoch ist es für sie alles andere als einfach, ihr Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Zwar könnten sie jederzeit einen herkömmlichen Baukredit aufnehmen, ihr Glaube verbietet aber genau das. 