Steuersparmodell Baudenkmal Teil2
Gestern haben wir Sie bereits darauf hingewiesen, dass es sich für Privatleute durchaus lohnt, ein Baudenkmal als Wohnimmobilie ins Auge zu fassen. Insbesondere die steuerliche Förderung macht den Reiz dieser Form des Eigenheims aus. Natürlich sind mit dem Erwerb eines Baudenkmals aber auch einige Auflagen verbunden, die nicht unterschätzt werden sollten. Zudem erhält man die steuerliche Förderung nicht automatisch, auch dafür sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Welche, erklären wir Ihnen in Kurzform im Folgenden.
Steuerlich abgesetzt werden können die Kosten nur dann, wenn die geplanten Baumaßnahmen mit der zuständigen Behörde für Denkmalschutz und Denkmalpflege abgestimmt worden sind. Zudem muss ein förmliches Bescheinigungsverfahren durchlaufen werden. Dabei erfährt der interessierte Käufer auch, welche baulichen Maßnahmen in keinem Fall möglich sind und welche Teile der Immobilie, beispielsweise Erker oder Balkone, in jedem Fall erhalten werden müssen. Sind alle Maßnahmen abgesprochen und bescheinigt die Behörde die begünstigten Aufwendungen, kann man die Aufwendungskosten beim Finanzamt geltend machen. Immer absetzbar sind Sanierungen die erforderlich sind, um die Immobilie sinnvoll nutzen zu können, beispielsweise Toiletten, Badezimmer oder eine Heizungsanlage.
Die Abstimmung mit dem Denkmalschutz übernimmt häufig der bauträger, der in vielen Fällen auch der Anbieter der Immobilie ist. Die Kosten dafür wie auch die Renovierungs- und Modernisierungskosten sind häufig bereits in einem Gesamtpaket enthalten. Da bei denkmalgeschützten Immobilie häufig alles aus einer Hand kommt ist es umso wichtiger, den Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen und zu überprüfen, ob er bereits Erfahrungen mit Baudenkmälern nachweisen kann. Ist dies nicht der Fall, sollte von einem Vertrag mit diesem Vertragspartner besser abgesehen werden.


Immer mehr Immobilien werden in den letzten Jahren nicht nur mit Solarpanels nachgerüstet, sondern gleich beim Bau mit einer
Wie das Handelsblatt in seiner Online-Ausgabe berichtet leiden auch die Sparkassen unter einer wachsenden Anzahl an faulen Baukrediten. Insbesondere aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise können immer mehr Bauherren ihre Darlehen offenbar nicht mehr ordnungsgemäß bedienen. Das wiederum bringt die Sparkassen in Bedrängnis: Eines der größten Probleme ist dabei, dass die meisten Sparkassen unter enormem Ertragsdruck stehen, daher kein zusätzliches Personal aufbauen wollen, auf der anderen Seite die Abteilungen aber zunehmen zu klein sind, um die immer weiter wachsende Anzahl an Problemkrediten zu bearbeiten. Die Folge: Deutlich längere Bearbeitungszeiten, die Abteilungen kommen mit der Arbeit einfach nicht mehr hinterher. 