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Gothaer und Prohyp bilden Baufi-Bündnis

Immobilien, Baufinanzierung und Versicherungen gehen seit langem Hand in Hand: Eher selten kommen Bauherren und Immobilienkäufer ohne Finanzierung aus, sie sind auf Partner angewiesen, die im besten Fall optimal zu ihnen und ihren Vorstellungen und Möglichkeiten passen. Aber die besten Konditionen helfen nicht, wenn für ein Bauprojekt keine Wohngebäudeversicherung nachgewiesen werden kann: Ohne eine solche Versicherung, die im Regelfall auch eine Feuer-Rohbauversicherung einschließt, werden die meisten Baudarlehen gar nicht erst ausgezahlt. Angesichts dieser Verbindung von Finanzierung und Versicherung ist es nur logisch, dass die Gothaer Versicherung und der Immobilienvermittler Prohyp nun eine Kooperation in der Baufinanzierung vereinbart haben.

Bereits in der Vergangenheit hat sich der Versicherungsriese mit Sitz in Köln mit dem Thema Baufinanzierung und Immobilien beschäftigt: In den rund 1.700 Versicherungsagenturen wurden bisher auch Baufinanzierungen abgewickelt – allerdings über eine eigene Tochter. Aufgrund der Kooperation mit Prohyp ist es den Beratern der Gothaer Versicherung nun auch möglich, über Prohyp auf deutlich mehr Produkte und Konditionen Zugriff zu nehmen – mehr als 100 Kreditgeber sind in der Prohyp-Datenbank gelistet.

Prohyp ist eine 100%ige Tochter der Interhyp AG, dem größten Vermittler von privaten Baufinanzierungen in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in München zeichnet sich nicht nur durch Vorteile aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Interhyp AG aus: Seine Plattform erlaubt es Beratern u.a., tagesaktuelle Angebote zu unterbreiten und Finanzierungsanträge sofort online einzureichen. Die Berater der Gothaer greifen also nicht nur auf deutlich mehr Angebote zurück – sie können sie auch tagesaktuell vergleichen und so für Interessenten das bestmögliche Angebot finden.

Grundbuch statt Sparbuch

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch den deutschen Immobilienmarkt erreicht – allerdings in nicht immer negativem Sinne. Das Vertrauen der Verbraucher in Finanzinstitute und ihre Anlageprodukte ist in den vergangenen Monaten angesichts von Bankenpleiten und anderen Ausnahmesituationen spürbar gesunken. Wer noch ein wenig Vertrauen hat beobachtet argwöhnisch, wie die Zinsen seit Monaten immer weiter sinken und sucht händeringend nach lohnenden Alternativen. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen der Devise „Grundbuch statt Sparbuch“ folgen: Eine Immobilie gilt vielen auch heute noch als Inbegriff von Wertbeständigkeit und Sicherheit in unruhigen Zeiten. Kurz gesagt: Wer kann, investiert derzeit in Immobilien.

Zu den Käufern zählen nicht nur vermögende Anleger, die eine Immobilie gar nicht selbst nutzen sondern eher vermieten möchten. Häufiger findet man unter ihnen auch junge Leute, die zum einen ihr Geld und möglicherweise das ihrer Eltern oder Geschwister relativ sicher anlegen möchten und zum anderen damit natürlich auch Altersvorsorge betreiben wollen. Der Effekt: Gerade in beliebten Wohnlagen ist es plötzlich gar nicht mehr so einfach, eine passende Immobilie zu finden, die Suche kann eventuell länger dauern als geplant. Wer nicht kaufen, sondern bauen will, möglichst individuell, muss häufig länger als sonst üblich auf einen Termin beim Architekten seiner Wahl warten – sie sind zurzeit einfach stark ausgelastet.

In Bezug auf die Baufinanzierung sollte angesichts dieser Lage der zeitliche Rahmen für die Immobiliensuche oder die Immobilienplanung besondere Beachtung finden. Zu beachten ist: In der Regel muss ein Darlehen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgerufen werden, sonst drohen Strafzinsen.

Richtig energetisch sanieren

Der Frühling ist da, die Temperaturen klettern auf vorsommerliche Werte – Zeit für viele Eigentümer von Immobilien, ihre Energiekosten genauer unter die Lupe zu nehmen. Jetzt geht das große Analysieren los: Wie hoch war der Energieverbrauch, wie hoch die Kosten? Häufig kommen gerade Eigentümer bereits älterer Immobilien zu dem Schluss: Hilfe, mein Haus ist ein Energiefresser! Um eine Modernisierung bzw. Sanierung kommen sie in diesen Fall mittelfristig nicht herum. Aber was ist dabei eigentlich zu beachten? Und wer soll das bezahlen?

Sanieren und Modernisieren sind sinnvoll und helfen auf lange Frist, nicht nur die Umwelt sondern auch den Geldbeutel zu entlasten. Aber nicht jede Technik und jeder Umbau ist sinnvoll. Um Fehlinvestitionen vorzubeugen ist es also ratsam, sich ein genaues Bild davon zu machen, welche Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind. Hilfestellung leistet dabei beispielsweise ein Energieberater oder ein guter Fachbetrieb, aber auch die Verbraucherzentralen stehen bei ihrer Energieberatung mit gutem Rat zur Seite. In jedem Fall sollte die Beratung so unabhängig wie möglich durchgeführt werden. Auf eigene Faust etwas umbauen sollte nur, wer beispielsweise aufgrund beruflicher Erfahrungen weiß was er tut – andernfalls kann es vorkommen, dass Umbauten vorgenommen werden, die zum einen nicht optimal zum Gebäude passen und zum anderen fehlerhaft erfolgen, was nicht selten hohe Folgekosten nach sich zieht.

Dank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) muss sanieren auch nicht unbezahlbar sein: Im Programm „energieeffizient sanieren“ werden sehr zinsgünstige Darlehen vergeben, sofern beim Sanieren bestimmte Auflagen erfüllt werden. Mit derzeit 1,1 Prozent effektiv ist der Zinssatz dabei konkurrenzlos günstig.

Aus der Traum dank Kurzarbeit

Der Traum von den eigenen vier Wänden scheint für viele Bauherren in spe in diesen Tagen greifbar nah: Attraktive Zinsen machen das Bauen so günstig wie nie und zahlreiche Förderprogramme sorgen dafür, dass der Bau oder Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung noch ein kleines Stückchen interessanter wird. Vor der Verwirklichung des Traumes aber steht die Finanzierungszusage.

Die Finanzierungszusage wird von dem Kreditinstitut, das die Finanzierung durchführen wird, abgegeben und ist für Bauherren bzw. Immobilienkäufer sehr wichtig. In der Regel ist sie Voraussetzung dafür, dass beispielsweise der Bau überhaupt beginnen kann. Verzögert sich die Finanzierungszusage, die im optimalen Fall etwa nach zwei bis drei Werktagen vorliegt, oder wird sie gar verweigert, heißt es ganz schnell: Aus der Traum vom Eigenheim.

Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation ist es für manche Immobilieninteressenten äußerst schwierig, eine Finanzierungszusage zu erhalten. Die Kreditinstitute sind vorsichtig geworden, die sehr guten Konditionen werden nur an Kunden mit ausgezeichneter Bonität vergeben, die einen großen Teil des benötigten Eigenkapitals selbst aufbringen können. Steht auf der Gehaltsabrechnung, die dem Darlehensantrag in Kopie beizulegen ist, jedoch, dass sich der Antragsteller derzeit in Kurzarbeit befindet, kann das das Aus für die Kreditzusage und somit fürs Eigenheim bedeuten.

Das Problem betrifft zunehmend mehr Antragsteller: Immer mehr Unternehmen setzen angesichts einbrechender Umsatzzahlen auf Kurzarbeit. Der Job ist somit vorerst nicht verloren, das Einkommen jedoch verringert sich damit und somit auch der finanzielle Spielraum für ein Finanzierungsvorhaben – auch das ein Ablehnungsgrund für eine Immobilienfinanzierung. Es bleibt also nur zu hoffen, dass sich die finanzielle Lage schnell bessert und von Kurzarbeit schnell wieder auf normalen Betrieb umgestellt wird.

Comdirect-Umfrage: Unwissen weiterhin groß

Eigentlich sollte man annehmen, dass die Deutschen sich spätestens dann, wenn sie mit dem Gedanken spielen, sich eine Immobilie zuzulegen, intensiver mit dem Thema Baufinanzierung beschäftigen. Aber weit gefehlt: Ein Großteil von uns weist große Wissenslücken auf. Zumindest ergab genau das eine aktuelle, repräsentative Umfrage der Comdirect unter etwa 2.000 Bundesbürgern.

Die Umfrage wurde durchgeführt um zu überprüfen, wie gut informiert die Deutschen über das Thema Baufinanzierung sind – und brachte Erschreckendes zu Tage. So stellte sich beispielsweise heraus, dass drei Viertel der Befragten nicht wissen, was ein Annuitätendarlehen ist. Dabei ist diese Art der Rückzahlung in stets konstanten Raten immer noch das wichtigste Finanzierungsinstrument beim Erwerb einer Immobilie. Fast noch erschreckender mutet da die Erkenntnis an, dass etwa ein Drittel mit dem Begriff Tilgungssatz nichts anfangen kann – obwohl unter den Befragten auch Immobilienbesitzer und derzeit Kaufinteressierte waren. Wenigstens sie sollten doch eigentlich wissen, dass der Tilgungssatz der Teil der Rate ist, der das Darlehen letztlich tilgt.

Aber nicht nur bei den Grundbegriffen der Baufinanzierung hapert es: Die meisten Befragten wissen schlichtweg nicht Bescheid über Zinsbindungsfristen, Anschlussfinanzierung & Co. Garantiertes Kündigungsrecht nach 10 Jahren Laufzeit? Nie gehört. Anschlussfinanzierung? Wer braucht das denn? Fördermöglichkeiten – die gibt’s?

Mit ihrem Unwissen erschrecken die Befragten nicht nur ihre Bankberater, in erster Linie bringen sie sich damit möglicherweise um viel Geld. Deshalb gilt: Wer keine Ahnung hat, sollte sich wenigstens den Rat mindestens eines Fachmanns einholen. Als verlässliche und sehr hilfreiche Berater gelten neben Baugeldvermittlern insbesondere die Verbraucherzentralen und die Stiftung Warentest.

Bald Zusammenschluss der Landesbanken?

Nach einem Bericht der Vereins deutscher Ingenieure (VDI) droht den Landesbanken die Konsolidierung: Die Bundesregierung drängt darauf, die sieben noch existierenden Institute zusammenzufassen – zu einem, maximal aber drei Geldinstituten.

Die Finanzkrise hat einige der Landesbanken hart getroffen: HSH Nordbank und BayernLB nahmen in den letzten Monaten Liquiditätsgarantien des Bankenrettungsfonds in Anspruch und auch die Landesbank Baden-Württemberg geriet in finanzielle Schieflage. Einzig die NordLB, die Landesbank Berlin (LBB) und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) stehen noch gut da. Die Ereignisse des letzten Jahres lassen nun vermehrt Stimmen laut werden, die öffentlich die Existenz von sieben Landesbanken in Frage stellen und stattdessen ein einziges Institut fordern – nicht zuletzt auch aus Renditegründen und weil sich die Struktur der Sparkassen und Bausparkassen, die den Landesbanken angeschlossen sind, verändert hat.

So einfach ist der Zusammenschluss allerdings nicht: Die Landesbanken setzen momentan alles daran, sich als starke regionale Partner zu behaupten und ihr Portfolio auszubauen. Schon „wildern“ einige Landesbanken im Revier anderer, etwa die Landesbank Baden-Württemberg, die bereits Außenstellen in bayrischen Metropolen wie München oder Nürnberg eröffnet hat. Zusammenschlüssen steht auch das noch immer große Misstrauen der Landesbanken entgegen: Die Angst vor bisher noch unentdeckten Risiken im Wertpapiergeschäft ist einfach zu groß als dass Fusionen schnell und reibungsarm ablaufen könnten.

Sollte es auf Druck der Regierung, die allerdings nur im Hintergrund agieren kann, zu einem Zusammenschluss der Landesbanken kommen, hätte das auch Auswirkungen auf Möglichkeiten der Baufinanzierung: Bei einem Zusammenschluss ist davon auszugehen, dass sich das Angebot an günstigen Baukrediten für Privatleute über die Landesbank deutlich verringern wird.

Riester-Bausparen für Berufseinsteiger?

Nicht nur Familien mit Kindern oder ältere Arbeitnehmer spielen mit dem Gedanken, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Auch viele junge Erwachsene, die sich gerade in der Ausbildung befinden oder ihr erstes eigenes Geld verdienen, träumen von den eigenen vier Wänden, in denen sie tun und lassen können was sie wollen. Unterstützt werden sie dabei von Vater Staat: Um junge Menschen zum Sparen für eine eigene Immobilie zu ermutigen erhalten sie bei Abschluss eines Riester-Bausparvertrages einen Bonus.

Den Bonus erhält, wer einen Riester-Bausparvertrag abschließt und dabei zum Zeitpunkt des Abschlusses unter 25 Jahre alt ist. Natürlich gilt es dabei, die für die Riester-Produkte typischen Voraussetzungen zu erfüllen: Die jungen Bausparer müssen Riester-förderberechtigt, also rentenversicherungspflichtig sein. Zutreffend ist das beispielsweise für Azubis oder Berufsanfänger. Nach Abschluss des Bausparvertrages erhält jeder junge Bausparer eine einmalige Bonus-Gutschrift in Höhe von 200 Euro. Sie fließen direkt als Guthaben in den Vertrag ein. Zahlt der Azubi dann fünf Euro in seinen Vertrag ein, wird ihm sofort die Grundförderung plus Bonus zuteil, im ersten Jahr also insgesamt 354 Euro. Zusätzlich muss allerdings der Sockelbetrag in Höhe von 60 Euro im Jahr eingezahlt werden, sofern das Einkommen die Grenze von 10.350 Euro im Jahr nicht überschreitet.

Aber lohnt sich das Riester-Bausparen wirklich für alle jungen Menschen? Viele lassen sich beim Erwerb von Wohneigentum lange Zeit und nicht immer dient der Bausparvertrag dazu auch wirklich Kapital für den Bau oder Kauf einer Immobilie anzusparen. Stattdessen gilt Bausparen häufig auch als sehr sichere Form des Vermögensaufbaus – hier jedoch bieten sich häufig bessere Anlagemöglichkeiten.

Mit Eigenkapital punkten

Dass sich der Einsatz von Eigenkapital bei der Baufinanzierung bezahlt macht, ist sicherlich keine neue Erkenntnis: Wer viel Eigenkapital in eine Finanzierung einbringt, verringert das Risiko der geldgebenden Bank, weshalb diese sich mit günstigen Konditionen erkenntlich zeigt. Anders ausgedrückt: Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto günstiger wird die Finanzierung. Zum Eigenkapital zählt dabei nicht nur das tatsächlich vorhandene, selbst angesparte Kapital sondern auch Eigenleistungen und nachrangige Darlehen wie die der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gelten als solches.

Aber nicht nur deshalb gilt: Je mehr Eigenkapital, desto besser für die Finanzierung. Im Zuge der Finanzkrise sind die Kreditinstitute vorsichtiger geworden und bewerten Eigenkapital noch höher als zuvor. Wer relativ viel selbst Erspartes in eine Finanzierung einbringen kann, erhält sehr gute Konditionen – die Zinsaufschläge für einen geringeren Eigenkapitalanteil sind dagegen deutlich gewachsen. Das bedeutet: Beträgt der Beleihungsauslauf mehr als 60 Prozent, müssen Bauherren in spe derzeit mit deutlichen Verschlechterungen der Konditionen leben. Andererseits sind Baukredite zurzeit so günstig wie noch nie – wer jetzt seine Traumimmobilie gefunden hat, könnte also trotz deutlichem Zinsaufschlag bei wenig Eigenkapital günstiger finanzieren, als wenn er noch einige Jahre warten würde.

Ein anderer Aspekt ist, dass sich Banken derzeit relativ zurückhaltend gegenüber zukünftigen Bauherren geben, die nicht ausreichend Eigenkapital mitbringen. Nur noch wenige Banken bieten noch eine Vollfinanzierung an, bei der nur wenig Eigenkapital erforderlich ist. Unter den aktuellen Umständen ist es mit wenig Eigenkapital sehr schwer, überhaupt eine Finanzierungszusage zu erhalten. Für künftige Häuslebauer heißt es also: Sparen, warten und wenn möglich und sinnvoll ein Forward-Darlehen nutzen, um die günstigen Zinsen zu fixieren.

Aktionshaus von massa und BILD.de

Der Traum von den eigenen vier Wänden ist meist teuer und kann in der Regel nur mittels einer Finanzierung realisiert werden. Da kommt vielen Bauherren in spe die aktuelle Aktion von massa haus und BILD.de gerade Recht. Das Angebot: Zum Haus ab 66.999 Euro gibt es wahlweise einen Ford Ka oder eine Panorama-Verglasung kostenlos dazu. Aber ist das Angebot wirklich so gut wie es scheint?

Der Preis klingt fast zu schön um wahr zu sein: Bereits ab knapp 67.000 Euro soll für kurze Zeit ein Eigenheim erhältlich sein. Bei dem 125 m² großen Haus handelt es sich um eines der Modelle aus der aktuellen Frühlings-EDITION 2009, die sich auch durch eine sehr gute Wärmedämmung auszeichnen. Die Architektenleistung ist im Preis bereits enthalten, Sonderwünsche verursachen Mehrkosten. Beim Thema Kosten sollten Interessenten generell genauer hinschauen: Bei diesem Aktionshaus fallen unter Umständen hohe Zusatzkosten an.

Die Mehrkosten ergeben sich bereits aus der Tatsache, dass es sich um ein Ausbauhaus handelt. Im Klartext: Sämtliche Ausbauten, egal ob es sich um den Fußbodenbelag, die Sanitäreinrichtung oder die Tapete handelt, müssen vom Bauherrn selbst ausgeführt werden. Passende Ausbau-Pakete sind ausschließlich beim Partner-Baumarkt Praktiker erhältlich. Beim Ausbau selbst fallen nicht nur Materialkosten an, wer handwerklich nicht allzu geschickt ist, bezahlt dabei auch noch Handwerker, die die erforderlichen Arbeiten übernehmen.

Ein weiterer Kostenfaktor: Der Preis für das Ausbauhaus gilt ab Oberkante Kellerdecke, die Unterkellerung usw. muss also extra gezahlt werden. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass auch für das Grundstück und evtl. seine Erschließung noch Kosten anfallen.

Fazit: Sieht auf den ersten Blick günstig aus, kann aber durch unvermeidbare Zusatzkosten sehr teuer werden.

Steigende Wohn-Ansprüche beachten

Immer wieder stellen Studien im Auftrag der Kreditwirtschaft fest: Mit dem Alter steigen die Ansprüche an den Wohnraum. Den meisten älteren Immobilienbesitzern sind Faktoren wie ein ruhiges und sicheres Umfeld, freundliche Nachbarn und ausreichend Mobilität immens wichtig. Auch Grünanlagen sollten nach dem Wunsch der meisten Befragten relativ nah liegen. Diese Wünsche kommen nicht von ungefähr: Wer älter wird, verbringt in der Regel wieder mehr Zeit im häuslichen Umfeld, kein Wunder, dass dann die Ansprüche wachsen.

Aber nicht nur ältere Immobilienbesitzer legen Wert auf diese Faktoren, ihre Vorstellungen von der idealen Wohnumgebung decken sich interessanter Weise fast exakt mit denen von jungen Familien mit Kindern. Auch sie leben sobald der Nachwuchs da ist lieber in einer ruhigen Umgebung mit Grünflächen, umgänglichen Nachbarn und einer gut ausgebauten Infrastruktur. Diese Faktoren gilt es beim Hausbau oder -kauf zu beachten – und natürlich haben sie auch Einfluss auf den Kaufpreis und somit auf die Finanzierung.

Geht man von den Umfrageergebnissen aus stellt sich schnell heraus, dass Innenstadtlagen und Immobilien im Grünen gar nicht zu den bevorzugten Wohnlagen gehören. Viel interessanter ist für die meisten Käufer bzw. Bauherren die Lage in einem ruhigen, aber gut angebundenen Stadtteil. Das Positive daran: Diese Lagen sind zwar gefragt, aber in der Regel immer noch günstiger als beispielsweise die Innenstadtlage. Immobilien im Grünen oder gar auf dem Land sind zwar häufig günstiger als in der Stadt – sie aber werden häufig spätestens im Alter den Ansprüchen ihrer Bewohner nicht mehr in ausreichendem Maße gerecht, da alle Wege viel zu lang sind.

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