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Dr. Klein: Zinsen deutlich unter vier Prozent

Der Baufinanzierungsspezialist Dr. Klein bietet Hypothekendarlehen derzeit zu Zinssätzen ab 3,78 Prozent effektiv im Jahr an und gehört damit zu den günstigsten Anbietern auf dem deutschen Markt. Die Konditionen gelten für Darlehen mit einer Laufzeit von fünf Jahren, die für eine zur Selbstnutzung erworbene bzw. erstellte Immobilie ausgereicht werden. Die Darlehenssumme beträgt bei den Modell-Krediten 150.000 Euro, der Kaufpreis bzw. der nachhaltige Wert zu finanzierten Immobilie beläuft sich auf 280.000 Euro. Die Auszahlung muss in einer Summe erfolgen und der Kredit wird erstrangig im Grundbuch besichert. Kreditnehmer müssen in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen und eine einwandfreie Bonität vorweisen. Der anfängliche Tilgungssatz des Darlehens beläuft sich auf ein Prozent.

Die Konditionen von Dr. Klein sind sehr günstig und spiegeln das insgesamt niedrige Zinsniveau am Hypothekenmarkt wider. Auch längere Laufzeiten sind bei Dr. Klein möglich. Dann aber fallen die Zinsen nicht mehr ganz so niedrig aus und übersteigen immer die Marke von vier Prozent. Bei den obigen Rahmenbedingungen kosten Kredite mit einer Laufzeit von zehn Jahren 4,24 Prozent, Darlehen über 15 Jahre sind mit 4,44 Prozent zu verzinsen und 20jährige Laufzeiten kosten 4,67 Prozent effektiv im Jahr. Bei den noch längeren Laufzeiten flacht die Zinskurve dann deutlich ab: Sowohl Finanzeirungen mit einer Laufzeit von 25 Jahren als auch solche mit 30 Jahren Laufzeit sind zu 4,68 Prozent Zinsen erhältlich.

Im Marktvergleich zeigen sich die Konditionen über sämtliche angebotenen Laufzeiten hinweg günstig. Lediglich der in München ansässige Finanzierungsvermittler stellt Kredite zu vergleichbaren Konditionen geringfügig günstiger zur Verfügung und verlangt bei fünf Jahren Laufzeit 3,72 Prozent effektiv.

Gladbacher Bank: 4,22 Prozent bei 10 Jahren Zinsbindung

Die Gladbacher Bank bietet Baufinanzierungen derzeit zu 4,22 Prozent Zinsen im Jahr an. Die Konditionen beziehen sich auf Darlehen mit einem Beleihungsauslauf in Höhe von 60 Prozent, die mit einer Zinsfestschreibung über 10 Jahre ausgestattet sind. Der Mindestkreditbetrag beläuft sich auf 100.000 Euro. Die Gladbacher Bank ermöglicht optional die Vereinbarung von Sondertilgungen. Bereitstellungszinsen fallen ab dem vierten Monat nach Kreditzusage an und betragen derzeit 3,0 Prozent p.a. Auf Wunsch kann ein Darlehen auch mit Krediten aus Programmen der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau kombiniert werden. Die Zahlung der Raten erfolgt monatlich nachträglich, wobei eine sofortige Verrechnung der Zins- und Tilgungsleistungen vorgenommen wird.

Das Angebot der Gladbacher Bank schneidet im Vergleich zu den Konditionen der Konkurrenz günstig ab und spiegelt die derzeitige Situation am Hypothekenmarkt wider, die seit einigen Monaten von sinkenden Zinsen gekennzeichnet ist. Einige Vermittler, die der DTW Fondsservice, bieten Darlehen sogar zu noch günstigeren Konditionen an: Bei obigen Voraussetzungen werden lediglich 4,11 Prozent Zinsen effektiv pro Jahr fällig. Das billige Baugeld kann von Bauherren und Käufern ebenso wie von Eigentümern genutzt werden, um ein geplantes Vorhaben günstig zu realisieren oder aber bestehende Verbindlichkeiten umzuschulden und dadurch die Tilgung zu beschleunigen bzw. die Belastung durch den Kapitaldienst zu vermindern.

Da die meisten Experten allerdings von weiter sinkenden Zinsen ausgehen, kann es sich durchaus lohnen, noch einige Zeit zu warten und die Darlehensaufnahme ins zweite Quartal zu verschieben. Mit etwas Glück können grundpfandrechtlich besicherte Darlehen dann zu 0,5-1,0 Prozent weniger Zinsen ausbezahlt werden.

Hypothekenzinsen: Verhandeln kann sich lohnen!

Wer mit seiner Bank über die Zinsen eines Hypothekenkredites verhandelt und nicht die erstbesten Konditionen akzeptiert, kann mitunter erheblich sparen: Die Geldhäuser sind angesichts des intensiven Wettbewerbs auf dem deutschen Markt für Baufinanzierungen zu Nachlässen bereit, wenn Kunden signalisieren, dass sie einen zu hohen Zinssatz nicht akzeptieren und ggf. einen anderen Anbieter aufsuchen. Schon vermeintlich kleine Rabatte auf den Zinssatz können zu spürbaren Entlastungen im fünfstelligen Euro-Bereich führen. Verbraucher sollten sich deshalb nach Ansicht von Experten nicht scheuen, ihre Bank mit dem Wunsch nach einem Rabatt auf das erste Angebot zu konfrontieren.

Der Spielraum, der dem Bankberater bei Nachlässen zur Verfügung steht, kann zumindest annähernd abgeschätzt werden. Große Finanzierungsvermittler, wie das in München ansässige Unternehmen Interhyp, stellen auf ihren Internetseiten die Konditionen für verschiedene Darlehen zur Verfügung, so dass Verbraucher ersehen können, wie die Zinsen bei Krediten zum Zeitpunkt des Antrags bei der Bank ausfallen. Auch wenn die Schaufenster-Zinsen der Makler nicht komplett repräsentativ sind und nur unter bestimmten Bedingungen gewährt werden, lässt sich so ein Bild der Zinssituation zeichnen. Das Angebot der Bank sollte dann nicht allzu sehr von den Konditionen der Vermittler abweichen.

Wer einen Hypothekenkredit bei der Hausbank aufnimmt, sollte sich allerding im Klaren darüber sein, dass in den Zinssätzen auch Kosten für eine individuelle Kundenbetreuung vor Ort enthalten sind, die einen Aufschlag auf die Zinsen von Vermittlern und Direktanbietern rechtfertigen. Im Gegenzug haben Kunden einen persönlichen Ansprechpartner und müssen ihren Finanzierungspartner nicht per Mail oder via Internet bzw. Telefon kontaktieren.

Besser gut beraten: Über neue Möglichkeiten informieren!

Der Weg in die eigenen vier Wände war immer schon mit Hürden verstellt, die es zu nehmen gilt. In den letzten Jahren aber haben sich –dem intensiven Wettbewerb auf dem deutschen Markt für Immobilienfinanzierungen sei Dank – neue und hilfreiche Instrumente etabliert, die Bauherren und Käufern das Leben leichter machen. Innovative Ausgestaltungen der Darlehensverträge bieten dem, der sie kennt, neue Möglichkeiten.

So bieten einige Anbieter beispielsweise eine so genannte Reservehypothek an. Das Prinzip: Die Bank gewährt dem Kreditnehmer eine rechtsverbindliche Finanzierungszusage, ohne dass ein konkretes Objekt im Raum steht, das erworben wird. Lediglich der Ort der Immobilie sowie die Bauweise werden fixiert. Die Zusage ist dann für sechs Monate lang gültig und kann jederzeit in Anspruch genommen werden – zu den im Vertrag vereinbarten Konditionen. Der Vorteil: Wer kauft, kann mit einer Zusage der Bank im Rücken begehrte Objekte leichter bekommen und im günstigsten Fall – durch die Möglichkeit der schnellen Zusage- auch einen besseren Preis mit dem Verkäufer aushandeln.

So genannte Starterhypotheken richten sich an Bauherren und Käufer, die relativ jung sind und sich in einer frühen Phase ihres Erwerbslebens befinden. Die Darlehen können ohne Kosten auf eine andere Immobilie übertragen werden – im Falle eines aus beruflichen Gründen notwendigen Umzugs kann eine solche Option viel wert sein.

Reservehypothek und Starterhypothek sind nur zwei von vielen möglichen Beispielen für die Varianten, die auf dem deutschen Hypothekenmarkt mittlerweile angeboten werden. Viel zu viele Verbraucher wissen nicht um die nützlichen Instrumente und lassen sich deshalb die attraktiven Offerten entgehen.

Experten: Zinstief im zweiten Quartal

Die Zinsen an den europäischen Hypothekenmärkten sind in den vergangenen Monaten deutlich gesunken: Kredite mit Laufzeiten bis zu fünf Jahren sind zu Zinssätzen unter 4,0 Prozent erhältlich. Grund für die aus Sicht von Bauherren, Käufern und Eigentümern günstigen Konditionen ist die Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB), die angesichts der Finanzkrise den Leitzins für die Eurozone deutlich zurückgenommen hat. Experten zufolge könnten die Konditionen allerdings noch günstiger werden: Viele Volkswirte erwarten aufgrund der zunehmenden Verstärkung der rezessiven Tendenzen weitere Schritte der Notenbank. Beobachter sehen das Tief der Zinsen im zweiten Quartal des nächsten Jahres erreicht und raten Verbrauchern, die auf der Suche nach einer Hypothekenfinanzierung sind, mit der Aufnahme eines Kredites noch einige Zeit zu warten.

Es ist nach Einschätzung von Finanzexperten nicht auszuschließen, dass die Zinsen im Euroraum ein ähnlich niedriges Niveau annehmen wie in den USA. Dort hatte die Zentralbank den Leitzins auf eine Spanne zwischen 0,00 und 0,25 Prozent und damit auf das niedrigste Niveau aller Zeiten gesenkt. Sollte die EZB den Amerikanern folgen, könnten Kredite mit kurzen Laufzeiten um weitere 2,5 Prozentpunkte günstiger werden. Ein baldiger Anstieg der Zinsen ist indes o gut wie ausgeschlossen: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist stark geprägt von der weltweiten Rezession und lässt damit eine restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht zu.

Wer an einer Finanzierung interessiert ist, sollte das Geschehen an den Hypothekenmärkten aktiv verfolgen und sich über Änderungen des Zinsniveaus auf dem Laufenden halten. Der Aufwand kann sich lohnen: Mit etwas Glück sind in den nächsten Monaten die günstigsten Kredite seit Bestehen der Bundesrepublik erhältlich.

Bauherren: Situation besser als vor Jahresfrist

Die Weihnachtsfeiertage und damit das bevorstehende Jahresende bieten eine gute Möglichkeit, die vergangenen 12 Monate einmal Revue passieren zu lassen. Für Bauherren und Eigentümer haben sich viele Dinge zum Guten verändert. Die Neuregelung der Wohnungsbauprämie wirkt sich zwar tendenziell ungünstig auf Bauspar-Bemühungen aus: In Zukunft wird der Zuschuss nur dann gewährt, wenn das Vertragsguthaben tatsächlich zur Immobilienfinanzierung genutzt wird. Die Wohnungsbauprämie aber ist insgesamt wenig bedeutsam für den Einzug in die eigenen vier Wände: Nicht einmal 100 Euro im Jahr erhält ein förderberechtigtes Ehepaar. Weitaus wichtiger stellt sich die Entwicklung an den Zinsmärkten dar: Hypotheken sind so billig wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr.

Die Finanzkrise hat die Europäische Zentralbank zu deutlichen Zinssenkungen veranlasst, die zu sehr günstigen Konditionen für Immobilienfinanzierungen geführt haben. Darlehen mit kurzen Laufzeiten sind bereits unter vier Prozent im Jahr erhältlich, und auch langfristige Hypotheken sind derzeit erschwinglich. Besonders günstig zeigen sich Kredite der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau: Mit 1,4 Prozent Nominalzins ist das CO-2-Gebäudesanierungsprogramm die günstigste Variante. Bis zu 50.000 Euro können mit den günstigen Darlehen finanziert werden – Zinsbindung und tilgungsfreie Anlaufjahre inklusive.

Der Wohn-Riester stellt eine weitere, positive Neuerung dar: Staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge können seit diesem Jahr zur Immobilienfinanzierung genutzt werden. Die Kombination aus staatlichen Zuschüssen und Steuervorteilen macht die Eigenheimrente dabei für fast jeden attraktiv und leistet einen zusätzlichen Beitrag zur Vermögensbildung durch Wohneigentum. Familien mit Kindern profitieren besonders: Bis zu 40.000 Euro können die Vorteile insgesamt betragen, so dass der Wohn-Riester weit mehr als nur einen Ersatz für die eingeschränkte Wohnungsbauprämie darstellt.

Jahreswechsel naht: Jetzt noch Vorteile sichern!

Wieder einmal ist Weihnachten und der Jahreswechsel steht unmittelbar bevor. Experten raten nun Verbrauchern dazu, die im Jahr 2008 verbleibenden Tage zu nutzen und sich – sofern noch nicht geschehen – alle Vorteile zu sichern, die nach Silvester wegfallen. Insbesondere die Wohnungsbauprämie und die Riester-Förderung können noch genutzt werden.

Die Wohnungsbauprämie wird ab dem 01.01.09 vom Gesetzgeber neu geregelt: Bausparverträge, die nach diesem Jahr abgeschlossen werden, erhalten die Zulage nur noch dann, wenn mit den Vertragsguthaben tatsächlich wohnwirtschaftliche Zwecke verfolgt werden. Dies gilt auch nach Ablauf der Sperrfrist. Einzige Ausnahme bilden Verträge, deren Inhaber bei Abschluss jünger sind als 25 Jahre. Alle anderen sollten, sofern sie die Prämie noch nicht in Anspruch genommen haben und die Voraussetzungen erfüllen, die Tage zwischen den Jahren nutzen und noch einen Bausparvertrag abschließen. Monatlich 50 Euro Einzahlung genügen dabei, um den vollständigen Anspruch zu erwerben.

Auch die Riester-Zulage, die seit diesem Jahr auch zur Immobilienfinanzierung herangezogen werden kann, steht für das Jahr 2008 in vollem Umfang zur Verfügung, wenn noch vor dem Jahreswechsel ein zertifizierter Vertrag abgeschlossen wird. Verbraucher müssen dabei vier Prozent ihres sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens einzahlen und erhalten IM Gegenzug die Grundzulage über 154 Euro sowie ggf. die Kinderzulage in Höhe von 185 Euro bzw. – bei ganz jungen Kindern – -300 Euro.

Fazit: Der Weg zur Bank bzw. Bausparkasse zu Beginn der nächsten Woche kann sich lohnen. Mit nur geringem Aufwand können Verbraucher sich umfangreiche Prämien sichern und so für die eigenen vier Wände sparen.

Experten: Jetzt energetisch sanieren

Experten raten Verbrauchern dazu, das CO-2-Gebäudesanierungsprogramm der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau in Anspruch zu nehmen und die derzeit sehr günstigen Konditionen dazu zu nutzen, die eigene Immobilie energetisch zu sanieren. Das Darlehensprogramm sieht die Finanzierung von baulichen Maßnahmen vor, die der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden dienen und stellt für derartige Vorhaben bis zu 50.000 Euro zur Verfügung. Die Zinsen sind jüngst erneut gesenkt worden und sehr attraktiv: Kredite mit einer Laufzeit von 20 Jahren, zehn Jahren Zinsbindung und drei tilgungsfreien Anlaufjahren kosten derzeit nur 1,41 Prozent Zinsen effektiv pro Jahr. Die Darlehen werden aus dem Bundeshaushalt subventioniert.

Fachleute sehen in den niedrigen Zinsen eine einmalige Chance, die eigenen vier Wände zu Bestpreisen zu sanieren. Verbraucher sollten sich dabei nicht durch die kommende Rezession abschrecken lassen. Durch die drei tilgungsfreien Anlaufjahre wird die Last deutlich hinausgezögert und die lange Laufzeit ermöglicht niedrige Raten. In den ersten Jahren nach der Maßnahme sollte sich das verfügbare Einkommen der Eigentümer sogar erhöhen: Den 700 Zinskosten, die in der Karenzphase zu entrichten sind, stehen Einsparungen durch die verbesserte Energieeffizienz entgegen.

Der Wert eines Gebäudes kann sich durch die Maßnahmen deutlich erhöhen. Besonders, seit in diesem Sommer der Energiepass für Gebäude verpflichtend eingeführt wurde, achten Käufer wie Mieter verstärkt auf die Energiebilanz eines Objektes, da die Kosten für Heizöl und Co. in den letzten Jahren explodiert sind. Fazit: Dem Haus, der Umwelt und der Konjunktur zuliebe sollten notwendige Maßnahmen jetzt durchgeführt werden – niedrigere Zinsen wird es nicht geben.

Mehr Menschen kaufen ohne Hypothek

Viele Bürger wollen beim Einzug in die eigenen vier Wände offensichtlich keinen Kredit in Anspruch nehmen, sondern die Finanzierung vollständig aus eigenen Mittel bestreiten. Eine Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de ergab, dass 12,5 Prozent der Befragten vollständig auf Fremdmittel verzichten wollen. Weitere 8,2 Prozent wollen mehr als die Hälfte der Bau- bzw. Erwerbskosten aus eigener Tasche zahlen. Ein Grund für die Ergebnisse könnte die Finanzkrise sein, die das Bedürfnis nach sicheren Kapitalanlagen, wie die eigenen vier Wände sie darstellen, gestärkt hat. Möglicherweise haben viele Gelder aus dem Aktienmarkt abgezogen und wollen es nun in Immobilien investieren.

Dass auch weiterhin Bedarf nach Immobilienfinanzierungen besteht, zeigt die Umfrage allerdings auch: 31 Prozent der Befragten wollen die Finanzierung vollständig aus Fremdmitteln vornehmen und stellen kein Eigenkapital zur Verfügung. So genannte Vollfinanzierungen sind im gegenwärtigen Marktumfeld allerdings schwierig zu bekommen: Die Banken agieren dabei aufgrund des schwierigen Umfeldes bei der Refinanzierung solcher Darlehen sehr restriktiv und stellen hohe Anforderungen an die Bonität des Kreditnehmers, so dass in der Praxis nur Beamte ohne Eigenkapital finanzieren dürfen. Auch sind Finanzierungen mit Beleihungsausläufen von mehr als 60 Prozent deutlich teurer als andere und belasten dadurch nicht nur durch eine größere Tilgungslast sondern auch durch höhere Zinskosten.

Vollfinanzierungen werden meist von Familien in Anspruch genommen, die schnell ins Eigenheim einziehen und nicht erst 5 oder 10 Jahre lang Eigenkapital ansparen möchten. Die besondere Lebenssituation rechtfertigt dabei die höheren Kosten ebenso wie die höhere Lebensqualität, die dem Nachwuchs geboten werden kann.

Eigenheim: Immer mehr finanzieren über Vermittler

Immer mehr Bundesbürger konsultieren bei der Finanzierung ihres Eigenheims einen Finanzierungsvermittler, der die Konditionen vieler verschiedener Partnerbanken miteinander vergleicht und das beste Angebot für seine Kunden ermittelt. Die Dienste des Maklers sind dabei für den Kunden kostenfrei – die Vergütung erfolgt durch die Banken, deren Darlehen vermittelt werden. Im günstigsten Fall lässt sich durch eine Vermittlung der Darlehenszins um einen halben Prozentpunkt und mehr senken, wodurch bei Darlehen mit Laufzeiten über mehrere Jahrzehnte und einem Umfang über einige hunderttausend Euro leicht fünfstellige Beträge gespart werden können.

Nicht aus Kostensicht macht es Sinn, einen Makler einzuschalten. Durch die Kombination mehrerer Angebote von verschiedenen Banken lässt sich häufig eine maßgeschneiderte Finanzierungslösung realisieren, die den Bedürfnissen des angehenden Eigentümers optimal Rechnung trägt. Auch kann der Makler durch seine Erfahrungen in weitergehenden Fragen rund um die Hypothek beraten. So kann die Nutzung staatlicher Förderprogramme, wie etwa Darlehen der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau, in das Konzept integriert werden. Der Vermittler kennt die einzelnen Programme und weiß, welche Anforderungen zu erfüllen sind, damit von den günstigen Konditionen profitiert werden kann.

Vermittler wie das in München ansässige Unternehmen Interhyp ermöglichen sehr flexible Finanzierungen. So kann mit der Starterhypothek ein Darlehen aufgenommen werden, dass sich bei Bedarf auf eine andere Immobilie übertragen lässt und sich daher besonders für junge Bauherren, die möglicherweise auf beruflichen Gründen den Wohnort wechseln müssen, eignet. Auch die Rückzahlung geleisteter Tilgungen ist in einigen Tarifen möglich, so dass ein Maximum an finanzieller Flexibilität besteht.

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