Geldquelle Dach

Der Kauf oder Bau eines Eigenheims bedeutet für die meisten stolzen zukünftigen Eigentümer einen enormen finanziellen Aufwand, der nur schwer aus eigener Kraft zu meistern ist. So wundert es nicht, dass immer mehr Interessenten versuchen, das für sie günstigste Baudarlehen zu finden und so günstig wie möglich zu finanzieren. Zusätzlich zum Sparen gibt es aber auch einen anderen Weg, das Eigenheim zu finanzieren: Indem zusätzliche Geldquellen erschlossen werden. Eine Möglichkeit: Ihr Dach.

Mit dem Dach des Eigenheims lässt sich durchaus Geld verdienen, das als Sondertilgungsbetrag in die Tilgung des Baudarlehens fließen kann. Sowohl Hersteller von Solaranlagen als auch Solarfonds machen es möglich: Sie schließen mit interessierten Hausbesitzern Miet- oder Pachtverträge für Dachflächen ab, auf denen dann Solaranlagen angebracht werden.

Natürlich muss das Dach eines Eigenheims einige Voraussetzungen erfüllen, damit es als zusätzliche Einkommensquelle herhalten kann. So muss beispielsweise ein Schrägdach etwa 150 bis 400 m² Dachfläche aufweisen, damit eine Bestückung mit Solarzellen lohnt. Und natürlich darf die Statik durch diese Maßnahme nicht gefährdet werden, das Dach muss der Dauerbelastung durch eine Photovoltaikanlage standhalten können. Flachdächer müssen übrigens mindestens 800 bis 1.000 m² groß sein, was die meisten privaten Bauten von vornherein ausschließt.

In Bezug auf die Vergütung haben die Hausbesitzer häufig die Qual der Wahl: Generell können sie sich zwischen verschiedenen Formen der Pacht, Miete oder Beteiligung entscheiden, wobei sich die Konditionen für die verschiedenen Vergütungsarten zum Teil deutlich unterscheiden. Ausschlaggebend für die Vergütung sind aber auch noch andere Faktoren, etwa die Größe der Dachfläche, die Dach-Neigung, die Region sowie die Anzahl der Sonnenstunden am Standort.

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