Welcher Wohntyp sind Sie?

Geschmäcker sind glücklicher Weise verschieden und da das auch die Bauwirtschaft realisiert hat, gibt es heutzutage ganz unterschiedliche Haustypen, die unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Bleibt nur dir Frage: Welcher Haustyp soll es sein? Diese Entscheidung klingt banal, hat aber Auswirkungen auf das Leben in den nächsten Jahren und möglicher Weise Jahrzehnten: Einmal für einen Typ entschieden verbringt man schließlich einen großen Teil seines Lebens in diesem Gebäude. Genau aus diesem Grund sollten auch keine Kompromisse eingegangen werden: Was am Haus bereits vor Einzug stört, aber des lieben Friedens Willen hingenommen wird, stört nach einigen Jahren erst Recht und bietet beständig Anlass zum Ärger – in dieser Hinsicht verhält sich die Beziehung zum Haus wie eine zwischenmenschliche Beziehung. Der kluge Bauherr baut daher vor und wägt vor dem Bau ab, welcher Haustyp für alle Familienmitglieder der Richtige ist.

Allein unter den Fertighäusern haben Bauherren in spe bereits eine große Auswahl an Haustypen, die alle ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Wer sich beispielsweise ganz klassisch für ein freistehendes Einfamilienhaus entscheidet, hat meist ein größeres Grundstück mit Platz für einen Anbau oder Garten und auch ausreichend Platz bis zum nächsten Nachbarn. Der Nachteil: Sehr preiswert ist diese Alternative weder in der Anschaffung noch im Unterhalt – nach allen vier Seiten geht Energie verloren, wenn das Haus nicht ausreichend gedämmt ist. Reihenhäuser stellen da eine preiswertere Alternative dar, auch im Unterhalt. Sie haben allerdings den Nachteil der unmittelbaren Nähe von Nachbarn. Ein Kompromiss aus beiden ist das Doppelhaus: Es ermöglicht Einsparungen beim Bau und bietet trotzdem noch ausreichend Freiraum.

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