Förderprogramme nutzen!

Egal ob es um den Neubau, den Umbau oder die Sanierung einer Wohnimmobilie geht: Für alle diese Vorhaben besteht in der Regel ein großer Kapitalbedarf. Das notwendige Kapital muss der Bauherr entweder selbst aufbringen oder er greift zu Finanzierungslösungen, die einen Teil des notwendigen Kapitals oder – im Fall der Vollfinanzierung – sogar den gesamten Betrag zur Verfügung stellen. Der Nachteil: Diese Finanzierungslösungen verursachen über die Jahre immense Mehrkosten bis in fünfstellige Höhe. Förderprogramme können dabei helfen, diese Mehrkosten deutlich zu reduzieren.

Die wohl bekanntesten Förderprogramme sind die der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Die unterschiedlichen Programme setzen energieeffizientes Bauen oder Sanieren voraus und belohnen Antragsteller im Gegenzug mit sehr günstigen Darlehen, deren Zinssatz in der Regel unter dem Marktzins liegt, mit Zuschüssen und mit sehr vorteilhaften Konditionen. So ist es beispielsweise möglich, ein KfW-Darlehen als Nachrangdarlehen ins Grundbuch eintragen zu lassen. Für andere Banken hat das den gleichen Stellenwert wie Eigenkapital, was sich günstig auf die Darlehenskonditionen weiterer Banken auswirkt. Mit den Förderprogrammen der KfW sind vergünstigte Darlehen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro für Modernisierungen, 75.000 Euro für Sanierungen und immerhin noch 50.000 Euro für Neubauten erhältlich.

Neben der KfW gibt es allerdings auch noch viele andere Anlaufstellen, die beim Immobilienkauf, -bau oder bei einer Sanierung hilfreich unter die Arme greifen. So haben die einzelnen Bundesländer in Kooperation mit Landes- und Förderbanken eigene Förderprogramme aufgelegt, über die zinsvergünstigte Darlehen oder auch Zuschüsse erhältlich sind. Am meisten profitieren in der Regel Familien mit Kindern: Für sie gibt es noch mehr Fördermöglichkeiten als für Bauherren ohne Kinder. Auskunft geben u.a. die Landratsämter und Förderbanken.

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