Fallende Preise bei Solaranlagen

Ein Eigenheim zu bauen oder zu kaufen ist eine enorme finanzielle Belastung. Bauherren und Immobilienkäufer suchen daher immer wieder nach Möglichkeiten, die anfallenden Nebenkosten möglichst dauerhaft zu reduzieren. Da wundert es nicht, dass das Thema erneuerbare Energien seit einigen Jahren vermehrt auf dem Vormarsch ist: Eigenheimbesitzer sind bereit, beim Bau oder Kauf in alternative Formen der Energiegewinnung zu investieren, um dafür von dauerhaft niedrigen Nebenkosten zu profitieren und nebenbei auch noch die Umwelt zu schonen.

Interessenten wird nun freuen, was die Branche verlautbaren lässt: Die Finanzkrise hat auch in der Solarbranche ihre Spuren hinterlassen. Da die Nachfrage bisher groß war, wurden häufig Überkapazitäten produziert und die Produkte nicht oder nicht ausreichend an die Kundenbedürfnisse angepasst – insbesondere in finanzieller Hinsicht nicht. Noch immer schlagen Solaranlagen & Co. mit Preisen im mittleren fünfstelligen Bereich zu Buche. Aufgrund der Überkapazitäten sehen sich einige Anbieter enormen Umsatzeinbrüchen gegenüber, die einige von ihnen wohl nicht werden schultern können. Experten gehen bereits jetzt davon aus, dass sich die Branche verkleinern wird: Weniger Anbieter, die ihre Preise überarbeiten müssen um den Absatz anzukurbeln, werden wohl schon bald die Folge sein.

Für Bauherren bedeutet diese Entwicklung: Möglicherweise schon bald werden die Preise für den Kauf und die Installation von Solaranlagen & Co. deutlich fallen. Die Investition in alternative Energiegewinnung kann sich somit deutlich schneller amortisieren. Wer nicht über die notwendigen Finanzmittel verfügt, hat verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten: Zum einen vergibt die KfW Zuschüsse für den Kauf von Solaranlagen, zum anderen ist es möglich, sich die derzeit noch niedrigen Zinsen per Forward-Darlehn zu sichern.

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