Der Frühling ist da, die Temperaturen klettern auf vorsommerliche Werte – Zeit für viele Eigentümer von Immobilien, ihre Energiekosten genauer unter die Lupe zu nehmen. Jetzt geht das große Analysieren los: Wie hoch war der Energieverbrauch, wie hoch die Kosten? Häufig kommen gerade Eigentümer bereits älterer Immobilien zu dem Schluss: Hilfe, mein Haus ist ein Energiefresser! Um eine Modernisierung bzw. Sanierung kommen sie in diesen Fall mittelfristig nicht herum. Aber was ist dabei eigentlich zu beachten? Und wer soll das bezahlen?
Sanieren und Modernisieren sind sinnvoll und helfen auf lange Frist, nicht nur die Umwelt sondern auch den Geldbeutel zu entlasten. Aber nicht jede Technik und jeder Umbau ist sinnvoll. Um Fehlinvestitionen vorzubeugen ist es also ratsam, sich ein genaues Bild davon zu machen, welche Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind. Hilfestellung leistet dabei beispielsweise ein Energieberater oder ein guter Fachbetrieb, aber auch die Verbraucherzentralen stehen bei ihrer Energieberatung mit gutem Rat zur Seite. In jedem Fall sollte die Beratung so unabhängig wie möglich durchgeführt werden. Auf eigene Faust etwas umbauen sollte nur, wer beispielsweise aufgrund beruflicher Erfahrungen weiß was er tut – andernfalls kann es vorkommen, dass Umbauten vorgenommen werden, die zum einen nicht optimal zum Gebäude passen und zum anderen fehlerhaft erfolgen, was nicht selten hohe Folgekosten nach sich zieht.
Dank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) muss sanieren auch nicht unbezahlbar sein: Im Programm „energieeffizient sanieren“ werden sehr zinsgünstige Darlehen vergeben, sofern beim Sanieren bestimmte Auflagen erfüllt werden. Mit derzeit 1,1 Prozent effektiv ist der Zinssatz dabei konkurrenzlos günstig.
