Mit dem heutigen Tag starten die neuen Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum energieeffizienten Bauen. Sie ergänzen und ersetzen zum Teil die bisher gültigen Förderprogramme. Auffällig dabei: Bei den neuen Förderprogrammen wurde ein neuer Schwerpunkt gesetzt. Statt ökologischem Planen und Handeln bei Kauf oder Bau einer Wohnimmobilie stehen nun energieeffizientes Planen und Handeln im Vordergrund.
Den Kern der neu gestalteten Förderung durch die KfW bilden bereits bestehende und zwei neue Programme. Die zwei neuen Programme heißen „Investitionsoffensive Infrastruktur“ und „Altersgerecht Umbauen“. Während private Bauherren vom ersten Programm eher indirekt profitieren, weil es sich an finanzschwache Kommunen richtet, stellt das zweite für sie einen echten Mehrwert dar: Mit den besonders günstigen Krediten aus dem Programm „Altersgerecht Umbauen“ können Immobilien so umgebaut werden, dass sie auch im Alter einen hohen Wohnkomfort bieten.
Die bereits bestehenden Programme der KfW wurden im Zuge der Neugestaltung gestrafft: Kredite und Zuschüsse für Bauherren gibt es fortan in den Programmen „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“, deren Förderbedingungen nun weitgehend angeglichen sind. Sonderförderungen im Baukastensystem sind beispielsweise möglich für eine altersgerechte Barrierereduzierung, eine qualifizierte Baubegleitung bzw. eine Energieberatung, den Austausch von Nachtstromspeicherheizungen oder den energieeffizienten Umbau von Heizungsanlagen.
Die Förderprogramme der KfW für private Immobilienbauer, -käufer und –sanierer wurden zur Umsetzung der 1,5 Milliarden Euro aus dem ersten Konjunkturpaket umstrukturiert. Sie sollen laut Bundesbauminister Tiefensee dank ihrer Zielgenauigkeit und Verbraucherfreundlichkeit noch mehr Eigentümer und angehende Eigentümer dazu anregen, bestehende Einsparpotenziale ihrer Immobilien auszuschöpfen und somit zu mehr Klimaeffizienz beizutragen.
