Deutsche Metropolen glänzen im internationalen Vergleich

Die Zeiten, in denen Immobilien als wertstabil bezeichnet werden konnten, sind vorbei. Vor allem in den ländlichen Regionen sind die Immobilienpreise bereits seit Jahren am Fallen: Grund ist ein spürbarer Rückgang der Nachfrage. Zunehmend mehr Menschen ziehen in die Städte, weil sie dort auf einen besseren Arbeitsmarkt blicken können – was sich natürlich auch auf die dortigen Immobilienpreise auswirkt. Während die Immobilienpreise in den meisten Regionen am Fallen sieht, ziehen sie in wirtschaftlich starken Regionen, insbesondere in den Metropolregionen stark an.

Immobilien, die sich in Städten wie Frankfurt am Main, Berlin oder München befinden, liegen bei Kaufinteressenten wie auch bei Mietern sehr hoch im Kurs. Verwunderlich ist dies nicht, denn neben guten Arbeitsmärkten haben diese Städte auch sonst viel zu bieten. Zu diesem Ergebnis ist auch die internationale Maklergesellschaft „Knight Frank“ gekommen, die kürzlich eine Liste bzw. ein Ranking mit den 40 attraktivsten Städten der Welt veröffentlicht hat.

Die Bewohner der genannten Städte können sich freuen: Sie haben im Ranking besonders gut abgeschnitten – insbesondere im Hinblick auf die Untersuchung der Lebensqualität. Was die Lebensqualität in den Metropolen betrifft, belegen Frankfurt, Berlin und München die Plätze 4 bis 6 – somit landen sie nur knapp hinter den Metropolen, New York, London und Paris. Und auch was die wirtschaftliche Attraktivität betrifft, können sich die deutschen Metropolstädte sehen lassen: Im entsprechenden Ranking konnten ebenfalls sehr gute Plätze belegt werden.

Es sprechen also gleich mehrere Punkte dafür, in eine Metropole oder zumindest in eine Metropolregion zu ziehen. Allerdings sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass sowohl die Immobilienpreise, als auch die Mieten in diesen Städten entsprechend hoch ausfallen und man dementsprechend tief in die Tasche greifen muss.

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