Fürs Eigenheim die Kapitalmärkte nutzen

Nach dem Umzug aus der Mitwohnung in die eigenen vier Wände beginnt für den größten Teil der Eigenheimbesitzer die Zeit, in der Monat für Monat das einmal aufgenommene Darlehen zur Baufinanzierung wieder getilgt wird. Und in den meisten Fällen zieht sich die Rückzahlung bis zur Schuldenfreiheit über einen langen Zeitraum hin – 10 oder 20 Jahre sind für einen Baukredit keine Seltenheit. Aber es geht auch anders, denn wer als Bauherr Mut zum Risiko mitbringt, kann den Traum von den eigenen vier Wänden auch durchaus auf eine etwas andere Art und Weise realisieren.

Es winken einige Alternativen zum herkömmlichen Annuitätendarlehen. Wer zum Beispiel ein endfälliges Darlehen aufnimmt, bezahlt während der Laufzeit nur die Zinsen und muss erst zum Ende den vollen Betrag tilgen. Über die tilgungsfreien Jahre fließt das Kapital dagegen an die internationalen Finanzmärkte, etwa in Aktienfonds, aus denen es zur Rückzahlung des Darlehens entnommen werden kann. Idealerweise hat der Kreditnehmer auf diese Art und Weise über die Jahre eine stattliche Summe angespart. Was aber auf dem Papier einfach und verlockend aussieht, sollte niemals unterschätzt werden. Schließlich bewegen sich die Kurse der Wertpapiere in einem ständigen Auf und Ab.

Verzeichnet der Aktienfonds heute große Gewinne, können schon morgen die Kurse fallen und der Wert des eigenen Depots sinken. Jeder Eigenheimbesitzer, der sich für die Finanzierung des Eigenheims über Aktien entscheidet, sollte deshalb auch über starke Nerven verfügen. Betrachtet man aber den langfristigen Erfolg der Kapitalanlage Aktie, so kann über eine längere Laufzeit im Allgemeinen mit einem satten Gewinn gerechnet werden.

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