Was den Bereich der Baufinanzierung betrifft, so haben die Finanzdienstleister schon erheblich bessere Zeiten erlebt: Bereits seit Jahren werden immer weniger Immobilien gebaut und die Anzahl der Transaktionen bzw. Verkäufe ist ebenfalls stark rückläufig. In diesem Jahr sind die Aussichten besonders getrübt: Die Wirtschaftskrise dürfte viele Privathaushalte davon abhalten, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.
Dieses schwierige Marktumfeld zwingt die Banken sowie deren Kooperationspartner dazu, gänzlich neue Wege zu gehen. Diese Entwicklung macht sich vor allem an den Finanzprodukten direkt bemerkbar: Die Produkte werden immer flexibler und können inzwischen sehr genau auf die persönliche Situation und die daraus resultierenden Anforderungen der potentiellen Darlehensnehmer zurechtgeschnitten werden.
Ebenso weiten die Unternehmen ihre Öffnungszeiten aus. Im Hinblick auf dieses Thema genießen die Banken immer noch keinen besonders guten Ruf – zumindest nicht die regionalen Geldinstitute. Viele Leute kennen die folgende Situation nur allzu gut: Man möchte nach Feierabend noch kurz zur Bank fahren, doch leider steht man dort vor verschlossenen Türen – die Öffnungszeiten lassen häufig zu wünschen übrig.
Einige Unternehmen, insbesondere die Vermittler von Baufinanzierungen, möchten dies ändern: Sie haben sich auf die Fahne geschrieben, für ihre Kunden sowie auch für Interessenten jederzeit erreichbar zu sein. Wie der Baugeldvermittler „Baugeld Spezialisten“ kürzlich in einer Pressemitteilung bekannt gab, ist man sogar am Wochenende für die Kundschaft dar. Wer zum Beispiel beim Lesen der Sonntagszeitung auf eine interessante Immobilienanzeige stößt, kann sich sofort mit dem Vermittler in Verbindung setzen und direkt in Erfahrung bringen, unter welchen Bedingungen er die Immobilie finanzieren könnte und mit welchem Zinssatz zu rechnen ist.
