Dachausbau – Bestimmungen und Finanzierung

Ein Ausbau des Daches kann äußerst sinnvoll sein, gewinnt man durch eine solche Maßnahme doch zusätzlichen Wohn- oder Stauraum, der – gerade wenn die Familie noch wachsen soll – oft unerlässlich ist. Wer sich dazu entschließt, das Dach seines Eigenheims auszubauen, muss dabei allerdings eine lange Liste von baurechtlichen Bestimmungen beachten. Eine davon, auf die auch die Verbraucherzentralen immer wieder hinweisen, ist, dass die Geschossflächenzahl bei den Ausbaumaßnahmen nicht überschritten werden darf. Diese Geschossflächenzahl, die sich im Bebauungsplan finden lässt, gibt in Abhängigkeit von der Größe des Grundstückes an, wie viele Quadratmeter insgesamt als Wohnfläche genutzt werden dürfen. Ein Dachausbau muss also in einem ersten Schritt auf seine Durchführbarkeit hinsichtlich unterschiedlicher Bestimmungen geprüft werden. Hier ist ein Weg zum Bauamt wohl unerlässlich – muss der Ausbau doch oft auch erst genehmigt werden.

Neben den baurechtlichen Bestimmungen ist natürlich auch im Vorfeld abzuklären, wie das wohnraumspendende Unterfangen finanziert werden kann. Hierbei stehen neben den üblichen Wegen über Erspartes, über ein Hypothekendarlehen, über einem Bausparvertrag, etc. unter Umständen auch staatliche Bauförderungen zur Verfügung, wenn der Dachausbau bzw. die Dachsanierung unter Berücksichtigung energiesparender Maßnahmen vollzogen wird. Hier sollte man frühzeitig Erkundigungen über Förderprogramme von Staat und Bundesland einholen, welche die Finanzierung erleichtern können. Energiesparende Maßnahmen bei einem Dachausbau gleich mit einzuplanen, ist äußerst sinnvoll: Schließlich lässt sich bei dieser Gelegenheit die Dämmung überdenken und auch neue Fenster, die weniger Wärme aus dem Hausinneren treten lassen, sind eine Investition, die sich hinsichtlich der Einsparpotenziale in Bezug auf die Heizkosten durchaus rechnen kann.

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