Versteckte Bankgebühren prüfen

Immer mehr künftige Hausherren ärgern und wundern sich über Gebühren, die Banken und Sparkassen erheben, ohne dass die Kunden wirklich nachvollziehen könnten, worum es sich dabei handelt. Oftmals sind es Summen von mehreren Hundert Euro, die plötzlich anfallen. So handelt es sich oftmals um Gebühren, die erhoben werden, um die Wertermittlung eines Hauses, einer Wohnung oder eines Grundstücks durchzuführen. Da die Bank in erster Linie ihr eigenes Risiko damit ermittelt und in dem Sinne keine Dienstleistung dem Kunden gegenüber erbringt, raten Verbraucherschützer dazu, diese Gebühren von den Kreditinstituten zurückzuverlangen. Ebenso fallen nicht selten Kosten an, wenn es nach dem Abschluss der Baufinanzierung um die Löschung der Grundschuld geht. Auch das ist laut Fachleuten eine gesetzliche Pflicht und keine Bankdienstleistung, die sich Banken und Sparkassen nicht separat vergüten lassen sollten.

Auch wenn man sich als Interessent ein Angebot einholen möchte, sollten keine Gebühren anfallen. Weiterhin werden nicht selten Kosten für das Führen eines Giro- bzw. Referenzkontos berechnet. Auch hier mahnen Experten, sollte der Kunde darauf achten, dass diese Leistung kostenlos angeboten werde. Ganz wichtig ist, dass vor Abschluss eines Vertrages auf „versteckte“ und durchaus unzulässige Klauseln geachtet und darauf bestanden wird, diese aus dem Vertrag zu löschen. Schließlich müssen alle gebührenpflichtigen Leistungen ausgehängt und korrekt angegeben werden. Dieser Informationspflicht nachzukommen, ist eine besondere Verantwortung der Banken, Sparkassen und Volksbanken, gerade auch weil es für Bauherren um viel Geld geht und bei einer Vielzahl von Gebühren der Überblick leicht verloren gehen kann. Dies gilt vor allem dann, wenn Dienstleistungen, die vorher als kostenlos ausgeschrieben waren, plötzlich kostenpflichtig sind.

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