Was bringt das neue Jahr?

Es ist vollbracht: Das Jahr 2008 ist zu Ende und 2009 beginnt. Wie jeder Jahreswechsel bringt auch der jüngst zelebrierte zahlreiche Änderungen mit sich. Für Bauherren, Käufer und Eigentümer bieten sich neue Chancen im neuen Jahr, die es zu nutzen gilt. Nicht alle Veränderungen sind positiv. Wer in diesem Jahr einen Bausparvertrag abschließt, kann die Wohnungsbauprämie nicht mehr nach Ablauf der Sperrfrist frei verwenden, sondern muss nachweisen, dass tatsächlich wohnwirtschaftliche Zwecke verfolgt werden. Sofern bei Auslaufen des Vertrages dann kein Bedarf besteht, wird die Zulage rückwirkend gestrichen.

Besserung ist in jedem Fall bei den Zinsen für Hypothekenfinanzierungen in Sicht. Schon in den letzten Monaten haben sich die Konditionen aus Sicht der Bauherren deutlich vergünstigt. Experten erwarten weitere Zinsschritte der Europäischen Zentralbank, die Baugeld noch billiger machen könnten. Kredite aus Programmen der öffentlichen Hand sind derzeit teilweise so günstig wie nie: Im CO-2-Gebäudesanierungsprogramm der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau beispielsweise werden Darlehen zu 1,4 Prozent Zinsen im Jahr ausgereicht –Zinsbindung über 10 Jahre sowie tilgungsfreie Anlaufjahre inklusive.

Der Wohn-Riester, seit November auf dem Markt, dürfte in diesem Jahr größere Beachtung erfahren. Zum einen realisieren viele potenzielle Nutzer jetzt erst, welche Vorteile die Eigenheimrente bieten kann, zum anderen wird die Präsenz der Produkte in den Angebotspaletten der Bausparkassen deutlich zunehmen.

Eine weitere Neuerung betrifft die steuerliche Behandlung von Handwerkerrechnungen. Diese können ab 2009 im Umfang von 1200 Euro von der Einkommensteuer abgesetzt werden, während im vergangenen Jahr noch 600 Euro absetzbar waren. In diesem Sinne: Frohes Neues!

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