Hypothekenzinsen: Verhandeln kann sich lohnen!

Wer mit seiner Bank über die Zinsen eines Hypothekenkredites verhandelt und nicht die erstbesten Konditionen akzeptiert, kann mitunter erheblich sparen: Die Geldhäuser sind angesichts des intensiven Wettbewerbs auf dem deutschen Markt für Baufinanzierungen zu Nachlässen bereit, wenn Kunden signalisieren, dass sie einen zu hohen Zinssatz nicht akzeptieren und ggf. einen anderen Anbieter aufsuchen. Schon vermeintlich kleine Rabatte auf den Zinssatz können zu spürbaren Entlastungen im fünfstelligen Euro-Bereich führen. Verbraucher sollten sich deshalb nach Ansicht von Experten nicht scheuen, ihre Bank mit dem Wunsch nach einem Rabatt auf das erste Angebot zu konfrontieren.

Der Spielraum, der dem Bankberater bei Nachlässen zur Verfügung steht, kann zumindest annähernd abgeschätzt werden. Große Finanzierungsvermittler, wie das in München ansässige Unternehmen Interhyp, stellen auf ihren Internetseiten die Konditionen für verschiedene Darlehen zur Verfügung, so dass Verbraucher ersehen können, wie die Zinsen bei Krediten zum Zeitpunkt des Antrags bei der Bank ausfallen. Auch wenn die Schaufenster-Zinsen der Makler nicht komplett repräsentativ sind und nur unter bestimmten Bedingungen gewährt werden, lässt sich so ein Bild der Zinssituation zeichnen. Das Angebot der Bank sollte dann nicht allzu sehr von den Konditionen der Vermittler abweichen.

Wer einen Hypothekenkredit bei der Hausbank aufnimmt, sollte sich allerding im Klaren darüber sein, dass in den Zinssätzen auch Kosten für eine individuelle Kundenbetreuung vor Ort enthalten sind, die einen Aufschlag auf die Zinsen von Vermittlern und Direktanbietern rechtfertigen. Im Gegenzug haben Kunden einen persönlichen Ansprechpartner und müssen ihren Finanzierungspartner nicht per Mail oder via Internet bzw. Telefon kontaktieren.

Deine Meinung ist uns wichtig

*