Darlehenskosten verringern

Der Weg in die eigenen vier Wände führt in den seltensten Fällen an der Bank und einem Hypothekenkredit vorbei. Um die Belastungen, die mit einer Immobilienfinanzierung verbunden sind, so gering wie möglich zu halten, sollten Verbraucher nach Ansicht von Baufinanzierungs-Experten einige wesentliche Dinge beachten. So sollte keinesfalls das erstbeste Angebot der Hausbank angenommen werden. Vielmehr gilt es, die Konditionen möglichst vieler Kreditinstitute miteinander zu vergleichen und ein Angebot zu finden, das optimal zu den eigenen Anforderungen passt und dabei so günstig wie möglich ausfällt. Der Gang zu einem Finanzierungsvermittler kann hier helfen: Die Spezialisten können die Kreditkonditionen dutzender Banken miteinander vergleichen. Kosten fallen für Verbraucher dabei in der Regel nicht an: Die Vermittler beziehen ihre Provision von den Banken deren Darlehen sie vermitteln.

Wie wichtig ein Kostenvergleich ist, zeigt ein simples Rechenexempel: Ein Darlehen über 100.000 Euro, das über einen Zeitraum von 20 Jahren getilgt wird, ist bei einem nominalen Zinssatz in Höhe von 5 Prozent mit Zinskosten von rund 58.400 Euro verbunden. Gelingt es, den Zinssatz um einen Prozentpunkt zu senken, reduziert sich der Kostenblock um 13.000 Euro auf 45.400 Euro.

Neben der Konsultation eines Vermittlers kann die Nutzung staatlicher Förderungen zur Entlastung von Eigenheimbesitzern beitragen. Wer beispielsweise nur über wenig Eigenkapital verfügt, kann mit einem Darlehen aus dem Wohneigentumsprogramm der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau seine Verhandlungsposition gegenüber anderen Banken verbessern: Die Förderbank vergibt Darlehen, die ohne Eintragung ins Grundbuch ausgereicht werden können und so aus Sicht anderer an der Finanzierung beteiligter Kreditinstitute Eigenkapital darstellen.

Speak Your Mind

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

140 Spam Comments Blocked so far by Spam Free Wordpress