Immobilie im Ausland kaufen – darauf ist bei der Finanzierung zu achten

Das Vertrauen in „Betongold“ hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, immer mehr Deutsche möchten Immobilieneigentum erwerben. Oft geht es gar nicht darum, ein Eigenheim zu erwerben. Im Vordergrund stehen ergänzende Immobilien, die als Kapitalanlage dienen. Dementsprechend wird keinesfalls nur im Inland nach interessanten Objekten gesucht, sondern ebenso im Ausland.

Jedoch bringt der Immobilienerwerb im Ausland gewisse Besonderheiten mit sich, vor allem in Verbindung mit der Immobilienfinanzierung. In solchen Fällen sind Darlehen keineswegs so leicht zugänglich, wie sich dies viele Personen vorstellen. Es gibt gleich mehrere Hürden, von denen wir die größten nachfolgend vorstellen möchten.

Ein Kernthema ist die Suche nach einem Finanzierungspartner. Oft verlassen sich Interessenten zunächst auf ihre Hausbank, was jedoch riskant ist. Die meisten Regionalbanken möchten mit der Finanzierung von Auslandsimmobilien nichts zu tun haben. Aufgrund anderer gesetzlicher Rahmenbedingungen ist ihnen das Risiko zu groß.

Meist bleibt daher nur die Möglichkeit, das benötigte Darlehen bei einer Bank im Ausland aufzunehmen. Allerdings gilt es sich dort gut umzusehen und am besten von einem unabhängigen Experten beraten zu lassen, damit keine gravierenden Fehler begangen werden.

Ein weiteres Thema kann die Währung sein. In Abhängigkeit vom Land, in dem sich das Objekt befindet, hat die Bezahlung womöglich in einer anderen Währung zu erfolgen. Ganz egal ob ein Immobilienkauf in Schweden, Südafrika oder den USA ansteht: Es gilt den Kaufpreis im Regelfall in einer Fremdwährung zu entrichten.

Fremdwährungsdarlehen bringen jedoch ein hohes Risiko mit sich. Sollte der Euro gegenüber dem Fremdwährung abwerten (wie wir es beispielsweise in den vergangenen Jahren gegenüber dem Schweizer Franken erlebt haben), verteuern sich die monatlichen Darlehensraten – und das unter Umständen sogar ganz enorm. Umso wichtiger ist es, dieses Risiko gezielt zu begrenzen, damit kein Kostenschock droht.

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