Wahl des falschen Baupartners kann richtig teuer werden

Am vergangenen Wochenende wurde im TV eine Dokumentation ausgestrahlt, in deren Rahmen ein Bauherr bei der Umsetzung seines Bauvorhabens begleitet wurde. Schon relativ früh wurde deutlich, dass der Bau nicht so verlief, wie er ursprünglich vorgesehen war. Im Grunde ist dies nicht ungewöhnlich, denn kleinere Pannen und Verzögerungen gehören zum Bau einfach mit dazu.

Allerdings war es im besagten Fall so, dass sich die Pannen häuften. Der etwas erfahrenere Zuschauer – vor allem solche, die selbst schon einmal gebaut haben – dürften schon nach kurzer Zeit erkannt haben, dass der Bauherr aber keineswegs nur fortlaufend Pech hat. Vielmehr ist eine ganz erhebliche Mitschuld beim Geschäftsführer des Bauunternehmens zu erkennen. Wer nämlich auf die falschen Partner am Bau setzt, wird unter Umständen schwer bestraft.

Es schien so, als ob der Bauexperte nicht wirklich ein Experte ist, ständig sind im Fehler unterlaufen – und zwar Fehler, die am Ende sein Kunde auszubaden hat – und zwar mit seiner Brieftasche. Da nützt es alles nichts, wenn der vermeintliche Experte immer wieder mit neuen guten Ausreden aufwartet. Wäre er ein wirklicher Bauspezialist, hätten sich viele der Fehler nicht ereignet.

Derartige Fälle machen deutlich, wie wichtig es ist, sich beim Bau von den richtigen Personen betreuen zu lassen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, arbeitet ausschließlich mit echten Profis zusammen. Allerdings gilt es diese zu finden und gleichzeitig muss man als angehender Bauherr dazu bereit sein, auch deren Preise zu bezahlen. Denn genau dies ist meistens der entscheidende Punkt: Etliche Bauherren treffen ihre Wahl vorrangig unter Berücksichtigung der Kosten. Am Ende werden dann oftmals Bauunternehmen oder Fertighaushersteller beauftragt, die zwar günstig sind, aber dafür nicht gerade in Sachen Kompetenz und Zuverlässigkeit zu überzeugen wissen.

Deshalb kann allen Interessenten nur dringend dazu geraten werden, sich mit ihren potentiellen Baupartnern intensiv zu beschäftigen und vor allem Referenzen einzuholen. Gezieltes Recherchieren hilft ungemein, denn Scharlatane lassen sich als solche durchaus entlarven.

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