Sanierung ohne Grundbucheintrag: Zeit und Kosten sparen

Eigentümer von Immobilien sehen sich früher oder später der Notwendigkeit gegenüber, ihr Objekt zu sanieren. Die Erneuerung von Dach, Fassaden und Fenstern dient dabei keinesfalls nur kosmetischen Zwecken: Um den Wert eines Gebäudes zu erhalten, bedarf es regelmäßiger Bemühungen. In vielen Fällen kann es dabei vorteilhaft sein, den zur Finanzierung der baulichen Maßnahmen notwendigen Kredit nicht ins Grundbuch eintragen zu lassen, da hier nicht nur wertvolle Zeit, sondern vor allem bares Geld für Notargebühren etc. investiert werden muss. Insbesondere bei Gebäuden, die ohnehin in größerem Umfang beliehen sind, führt die grundpfandrechtliche Besicherung dabei selten zu einer signifikanten Reduktion des Zinssatzes.

Einige Möglichkeiten um Sanierungsvorhaben ohne Grundbucheintrag zu realisieren, gibt es schon. Die Umweltbank beispielsweise ermöglicht die Ausreichung von bis zu 50.000 Euro, ohne dass eine über die Gehaltsabtretung hinausgehende Besicherung notwendig wäre. Auch die Ethikbank bietet mit ihrem Ökokredit eine Finanzierung an, mit der bis zu 30.000 Euro der Sanierungskosten gedeckt werden können, ohne dass eine Besicherung durch die Immobilie notwendig ist. Beide Kreditinstitute verlangen dabei Zinssätze von rund fünf Prozent, wobei die Umwelt- günstiger ist als die Ethikbank.

Die Voraussetzung für die Auszahlung der Darlehen beider Banken ist eine Verwendung der Mittel zu Zwecken, die auch der Umsetzung ökologischer Kriterien dienen. Die meisten Sanierungsvorhaben allerdings sind ohnehin mit dem Bestreben verbunden, die Energieeffizienz des Objektes zu verbessern und dadurch Betriebskoste einzusparen, so dass in den meisten Fällen die Darlehensbedingungen erfüllt sind.

Fazit: Die Kosten für einen Grundbucheintrag sind bei Darlehen zu Sanierungszwecken vermeidbar.

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