Beeilung auf der Baustelle: Rohbau sollte vor dem Winter fertiggestellt sein

In früheren Zeiten war es üblich, Bauvorhaben im späten Frühling oder im Frühsommer zu beginnen, damit der Rohbau bis zu Beginn des Winters längst steht. Allerdings haben sich die Zeiten geändert, zunehmend mehr Bauherren legen auch im Herbst oder gar im Winter los. Das Risiko, dass es durch das Winterwetter zu Verzögerungen kommt, wird oft in Kauf genommen.

Allerdings wird dieses Risiko auch gerne unterschätzt, denn sollte ein Rohbau nicht rechtzeitig fertiggestellt werden, drohen sehr deutliche Verzögerungen. Oftmals wird nur von einigen Wochen ausgegangen, doch aus zwei oder drei Wochen können auch ganz leicht drei oder vier Monate werden. Dies kann wiederum zur Folge haben, dass weitere Verzögerungen folgen und somit unvorhergesehene Kosten entstehen.

Das Winterwetter darf in der Tat nicht unterschätzt werden. Der letzte Winter war das beste Beispiel: Zunächst sah es ganz so aus, als ob der Frühling schon relativ früh einsetzen würde. Dann meldet sich der Winter jedoch mit sehr viel Schnee zurück: Gut vier Wochen lang waren große Teile der Republik mit Schnee bedeckt, wodurch der Frühling besonders spät einsetze.

Bauherren, die jetzt noch mit dem Rohbau beginnen möchten, sollten sich daher beeilen. Im Ernstfall ist es sinnvoll, sich die volle Unterstützung von den Bauunternehmen zu holen und alle möglichen Helfer zu mobilisieren. Sollte der Rohbau nämlich rechtzeitig (vor Schnee oder dem Einsetzen sehr niedriger Temperaturen) fertiggestellt werden, befinden sich die Bauherren im Vorteil. Dann ist es nämlich möglich, den Innenausbau anzugehen. Dieser mag dann zwar nicht unbedingt angenehm verlaufen, jedoch können keine solch großen Verzögerungen entstehen.

Gelingt die Fertigstellung nicht, wird es problematisch. In solch einem Fall bleibt keine andere Wahl, als auf besseres Wetter zu hoffen – denn bestimmte Arbeiten, die am Rohbau zu erledigen sind, erfordern geeignete Temperaturen.

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