Ohne Genehmigung kein Eigenheim

Der Traum von den eigenen vier Wänden soll nach Möglichkeit schnell, problemlos und ohne viel Ärger mit Banken oder Behörden in die Tat umgesetzt werden. So sieht es zumindest ein großer Teil der zukünftigen Eigenheimbesitzer. Schließlich sind Verzögerungen nicht nur lästig, sondern kosten in der Regel Geld. Eine zu üppige Baufinanzierung kann sich sicher kein Angestellter auf lange Sicht leisten. Neben der finanziellen Planung sollte aber auch niemals vergessen werden, dass die zuständigen Behörden einem Bauprojekt so manchen Stein in den Weg legen können.

Heikel wird es besonders dann, wenn der Bauherr auf eigene Faust mit den ersten Arbeiten beginnt – ohne die Genehmigung der zuständigen Behörden. Drohen in diesem Fall ein Baustopp oder sogar andere Konsequenzen, kann es für den zukünftigen Eigenheimbesitzer schnell teuer werden. Schließlich belastet ein Baustopp den Geldbeutel und kann am Ende dazu führen, dass die Immobilienfinanzierung aufgebraucht ist, obwohl noch keine der eigenen vier Wände steht. Aus diesem Grund sollte jeder ein paar Grundregeln im Umgang mit den Behörden kennen, um am Ende nicht mit mehr Schwierigkeiten dazustehen als nötig.

Wer Ärger aus dem Weg gehen will, sollte das Bauamt möglichst früh an seinem Bauprojekt teilhaben lassen. Gegenseitige Information und Kommunikation führen zu wesentlich besseren Ergebnissen als ein sofortiger Konfrontationskurs der einzelnen Beteiligten. Auf diese Weise werden Fehler und Verstöße gegen die Auflagen der Behörden vermieden und man kann als Bauherr gleichzeitig das Wissen der Beamten für die eigenen Zwecke nutzen. Leider kennt sich ein großer Teil der zukünftigen Eigenheimbesitzer nicht mit dem deutschen Baurecht aus und sollte aus diesem Grund nicht auf professionelle Hilfe verzichten. Zwar entstehen hierdurch Kosten, welche in der Baufinanzierung berücksichtigt werden müssen. Allerdings zahlt sich diese Investition im Ernstfall wieder aus.

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