Bauherren müssen nicht gleich mit einer Solaranlage starten

Solaranlagen stehen besonders bei Bauherren ungemein hoch im Kurs. Mittlerweile verfügt mehr als jedes zweite fertig gestellte Einfamilienhaus unmittelbar über eine Solaranlage. Meist wird hierbei auf die Solarthermie zurückgegriffen. Sie hilft nämlich dabei, die Energiekosten im Haushalt zu senken. Photovoltaikanlagen sind eher ein finanzielles Investment – doch Bauherren müssen erst einmal viele Jahre lang ihre Darlehen zurückzahlen, weshalb das Investieren nicht so wichtig ist.

Nun ist es allerdings so, dass auch eine Solarthermieanlage ihren Preis hat. Zwar sind viele Anlagen in den letzten Jahren preiswerter geworden, doch je nach Immobilie geht es immer noch um viel Geld. Wer auf Photovoltaik setzen möchte, muss oftmals noch deutlicher tiefer in die Tasche greifen. Doch viele Bauherren können dies nicht: Ein hoher Kapitalbedarf kann die Finanzierung teurer machen und treibt außerdem die monatliche Darlehensrate in die Höhe.

Teilweise kann es daher sinnvoll sein, nicht unmittelbar mit Solar zu starten. Manchmal ist es besser, sich erst einmal auf die wesentlichen Dinge zu beschränken – die Solaranlage kann man einige Jahre später immer noch nachrüsten. Diese Entscheidung mag einem zwar nicht immer leicht fallen, doch je nach Beleihungsauslauf der Finanzierung kann eine solche Entscheidung eine große Ersparnis versprechen.

Wer verzichtet, aber eigentlich Solarenergie nutzen möchte, sollte natürlich entsprechend planen. Eine Nachrüstung kann teuer werden, besonders wenn viele Anschlüsse erst noch geschaffen werden. Sinnvoller ist es dann, beim Bau an die Solaranlage zu denken bzw. zumindest die erforderlichen Vorbereitungen zu treffen, damit man sie später ohne all zu großen Aufwand nachrüsten kann.

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