Erneutes Rekordtief beim Baugeld

All diejenigen, die in absehbarer Zeit ein Immobiliendarlehen aufnehmen möchten, dürfen sich freuen. Die Zinsen für Baugeld sind nämlich erneut gesunken und damit günstiger als je zuvor. Diese Woche wurde ein neues Rekordtief erreicht: Im Durchschnitt zahlen private Bauherren und Käufer rund 2,5 Prozent Zinsen für ein Immobiliendarlehen.

Wie hoch die Zinsen konkret bemessen sind, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Einen starken Einfluss nimmt vor allem die Beleihung: Je mehr Eigenkapital eingesetzt wird, desto besser der Zinssatz. Doch auch Faktoren wie Zinsbindung und Darlehenshöhe sind nicht außer Acht zu lassen. Womöglich wird nicht jeder Interessent zu 2,5 Prozent finanzieren können, doch eine zwei vor dem Komma ist dennoch sehr wahrscheinlich.

Selbst wenn der Zinssatz für das Darlehen am Ende ein wenig höher liegt, ist dies nicht weiter schlimm. Vor rund fünf Jahren haben Bauherren und Käufer deutlich höhere Zinsen in Kauf nehmen müssen. Damals wurden Immobiliendarlehen im Durchschnitt für rund fünf Prozent angeboten, was im Übrigen auch schon als sehr günstig galt.

So mancher Interessent dürfte sich nun fragen, ob das Baugeld noch günstiger wird. Jedoch ist diese Frage nur ungemein schwer zu beantworten. Auf der einen Seite ist der wirtschaftliche Ausblick nicht allzu erfreulich, auf der anderen Seite besteht kaum noch Spielraum nach unten. Dementsprechend scheint es umso sinnvoller zu sein, nicht allzu lange zu warten, sondern die Chance zu nutzen. Wer jetzt ein Immobiliendarlehen aufnimmt, kommt in den Genuss besonders niedriger Zinsen. Da ist es sogar eine Überlegung wert, den Eigenheimerwerb anzugehen, wenn keine ganz so großen Ersparnisse vorhanden sind.

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