Aufgepasst bei Baugrundstücken ohne Baugenehmigung

Den Traum vom Haus im Grünen zu verwirklichen, ist längst nicht so leicht, wie häufig angenommen wird. Die meisten Bauherren können ein Lied davon singen. Meist fängt es schon bei der Suche nach einem Bauplatz an. Wer bauen möchte, muss erst einmal fündig werden. In einigen Regionen ist die Nachfrage deutlich größer als das Angebot. Für so manches geplante Neubaugebiet sind die Bauplätze ganz schnell verkauft.

Aufgrund des hohen Tempos, das beim Verkauf der Grundstücke vorgelegt wird, kommt es manchmal vor, dass für die einzelnen Grundstücke noch überhaupt keine Baugenehmigungen vorliegen. D.h. die Bauherren können nach dem Erwerb nicht sofort loslegen, stattdessen gilt es auf die Erteilung der Genehmigungen zu warten.

Im Normalfall ist dies nicht so schlimm, da gerade bei Neubaugebieten oft sehr schnell gehandelt wird. Allerdings gibt es auch Ausnahmefälle. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Bauherren vergleichsweise lange auf ihre Baugenehmigungen warten müssen – zum Teil sogar sehr lange. Solche Verzögerungen sind nicht immer auf die leichte Schulter zu nehmen. Einige Familien musste mehrere Jahre lang warten und hatten dann schon gar keine Lust mehr, ihr Bauvorhaben noch anzugehen.

Es kann aber noch schlimmer kommen. Womöglich werden den Bauherren mit der Baugenehmigung bestimmte Aufgaben auferlegt, die vorher nicht angedacht waren. Infolge können zusätzliche Kosten entstehen – zum Teil sogar außerordentliche Kosten. Oder das Vorhaben lässt sich nicht mehr so realisieren, wie es zunächst geplant war. All dies ist schon vorgekommen.

Interessenten, die sich auf der Suche nach Bauplätzen befinden, sollten deshalb gewarnt sein. Zwar ist es nicht unbedingt verkehr, Grundstücke zu kaufen, bei denen die Erteilung der Baugenehmigung noch aussteht. Allerdings ist es immer gut, wenn man sich zumindest der Risiken bewusst ist.

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