Baufinanzierung: Richtig vergleichen hilft Sparen
Der Weg in die eigenen vier Wände stellt für die meisten Eigenheimbesitzer die größte finanzielle Herausforderung im gesamten Leben dar. Umso wichtiger ist es daher, im Vorfeld der Kreditaufnahme eine hieb- und stichfeste Konzeption zu erstellen, um das Vorhaben so günstig wie möglich zu gestalten. Zentrale Bedeutung kommt dabei der Suche nach den besten Konditionen für die unausweichliche Hypothek zu. Zwar erleichtert das Internet den Vergleich der Angebote zahlreicher Banken – wer allerdings Äpfel mit Birnen vergleicht, wird kaum die beste Offerte für die eigenen Zwecke identifizieren können. Der Finanzierungsvermittler Interhyp mit Sitz in München rät Bauherren und Käufern daher, ein Darlehen anhand dreier Parameter zu bewerten: Effektivzins, Restschuld und monatlich zu leistender Kapitaldienst.
Der Effektivzins gibt die gesamten Kosten eines Darlehens bezogen auf den Zeitraum eines Jahres an. Anders als beim Nominalzins sind in der effektiven Verzinsung, deren Angabe vom Gesetzgeber zur Pflicht gemacht wurde, auch Bearbeitungsgebühren und andere Kosten enthalten. Nur diese Größe vermittelt deshalb einen realistischen Überblick über die tatsächliche Kostenbelastung.
Die Restschuld bezeichnet den Kreditbetrag, der nach Ablauf der Zinsbindung noch nicht getilgt wurde und dementsprechend aussteht. Das Wissen um die Belastungen nach Ablauf der ersten Zinsfestschreibung ist dabei von außerordentlich hoher Bedeutung: Da die Restschuld in der Regel nicht auf einen Schlag beglichen werden kann, ist eine Anschlussfinanzierung notwendig.
Der monatlich vom Darlehensnehmer zu leistende Kapitaldienst schließlich ist eine für die individuelle Finanzplanung unerlässliche Größe: Er gibt an, wie hoch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die monatliche Belastung durch die Immobilienfinanzierung sein wird und ermöglicht es somit abzuschätzen, inwieweit ein Vorhaben tatsächlich realisierbar ist.


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