Förderung für die energetische Sanierung kommt wieder

In früheren Zeiten wurde die energetische Sanierung privater Wohngebäude schon einmal fleißig gefördert. Dann hatte die Regierung jedoch beschlossen, einen harten Sparkurs zu fahren und daher die Bereitstellung von Fördermitteln einzustellen. Somit wurde das Förderprogramm „Energetisch Sanieren“ der KfW Bank nicht verlängert.

Für private Immobilienbesitzer war dies keine sehr erfreuliche Nachrichte. Der Bedarf ist nämlich sehr groß. In Deutschland wird der Immobilienmarkt nämlich von alten Bestandsobjekten dominiert. Viele dieser Immobilien sind schon äußerst alt und schneiden daher in Sachen Energieverbrauch besonders schlecht ab. Erst die energetische Sanierung bzw. die Durchführung kostspieliger Sanierungsarbeiten führt letztlich zu einem niedrigeren Energieverbrauch.

Weil keine Fördermittel mehr erhältlich waren, hatten sich viele Immobilienbesitzer zurückgehalten. Doch wie es scheint, können diese nun aufatmen. Wie ein großer Online-Baugeldvermittler erst kürzlich mitteilte, sollte die KfW kurz davor stehen, ihr Förderprogramm wieder anzubieten. Demnach soll ein Fördertopf mit einem Volumen von 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung stehen.

Dies hätte zur Folge, dass Immobilieneigentümer die Chance hätten, die Durchführung von Modernisierungsarbeiten an ihren Gebäuden sehr zinsgünstig zu finanzieren. Obwohl die Marktzinsen für Immobiliendarlehen derzeit schon sehr niedrig liegen, soll der Förderzins nochmals ein ganzes Stück niedriger liegen. Damit wäre es für Eigentümer äußerst reizvoll, sich näher mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Die Einbindung von Förderdarlehen in die Finanzierung würde es ermöglichen, die energetische Modernisierung günstiger anzugehen und dadurch eine satte Ersparnis zu erzielen.

Genaue Informationen darüber, ab welchem Zeitpunkt die Fördermittel zur Verfügung stellen sollen, liegen uns allerdings noch nicht vor. Die KfW Bank selbst hat angekündigt, weitere Details zu liefern, sobald eine Entscheidung des Haushaltsausschusses vom Deutschen Bundestag vorliegt. Dieser muss den Fluss der 1,5 Mrd. Euro nämlich noch absegnen.

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