So verdienen Banken an ihren Baufinanzierungskunden

Zahlreiche Banken versprechen ihren Kunden eine sichere Finanzierung des Eigenheims. Gerne stellen sich die Geldinstitute dabei als die freundlichen Helfer dar, die den Menschen dabei helfen, große Träume zu erfüllen. Allerdings sollte man sich als potentieller Darlehensnehmer nicht blenden lassen: Zwar mag der eine oder andere Bankberater in der Tat ein großes Interesse daran haben, seinen Kunden zu helfen. Doch im Wesentlichen geht es den Banken darum, gutes Geld zu verdienen.

Gerade im Bereich der Baufinanzierung wird nicht zu knapp verdient. Es gibt einige Banken, die sich bestens darauf verstehen, an ihren Baufinanzierungskunden hervorragend zu verdienen. Besonders Regionalbanken haben erstklassige Möglichkeiten und nutzen diese auch. Das nachfolgende Beispiel soll aufzeigen, welche konkreten Möglichkeiten aus Sicht der Banken bestehen, um am Kunden so richtig zu verdienen.

Bei den regionalen Banken fängt es bereits mit der Vermittlung der eigentlichen Immobilie an. Ganz egal ob bereits stehendes Eigenheim oder Bauplatz: Wer sein Eigenheim über die Immobilienabteilung der Bank erwirbt, sorgt schon einmal für kräftigen Umsatz. Etliche Banken lassen es sich nicht nehmen, stattliche Maklerprovisionen einzustreichen.

Als nächstes zentrales Element folgt die eigentliche Baufinanzierung. An der Darlehensvergabe wird ebenfalls gut verdient – besonders wenn der Kunde nicht über die Konditionen verhandelt. Einige Bankberater schaffen es sogar, an der Finanzierung gleich zweimal zu verdienen. Dies gelingt, indem man Kunden dazu bringt, Bausparverträge oder Lebensversicherungen in die Finanzierungen zu integrieren. Durch den Abschluss der Finanzprodukte fließen nämlich zusätzliche Provisionen. Falls die Kunden konsequent in die Finanzprodukte einzahlen, kann sich die Bank außerdem über stattliche Zinseinnahmen freuen. Selbst wenn keine ergänzenden Finanzprodukte abgeschlossen werden, kann die Bank nochmals verdienen. Entscheidet sich der Darlehensnehmer bei der Anschlussfinanzierung für die Prolongation, klingt die Kasse erneut.

Zum Schluss kommen noch die Immobilienversicherungen. An diesen führt kein Weg vorbei, denn Immobiliendarlehen werden üblicherweise erst ausgezahlt, wenn der Darlehensnehmer das Bestehen einer Gebäudeversicherung nachweisen kann. Bauherren sind häufig auch noch dazu gezwungen, Haftpflichtversicherungen abzuschließen. Mit ergänzenden Versicherungen wie Grundeigentümerhaftpflicht und Hausratversicherung, kann zusätzlich verdient werden.

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