KfW senkt Zinsen leicht

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau hat die Zinsen für Darlehen aus dem Wohneigentumsprogramm leicht gesenkt und trägt damit dem Rückgang der Zinsen auf dem freien Markt Rechnung. Darlehen sind nach den Angaben der Förderbank auf den Website bereits ab einem nominalen Zinssatz von 5,00 Prozent erhältlich. Im Einzelnen gestalten sich die Konditionen wie folgt:

Darlehen mit zwanzigjähriger Laufzeit, drei tilgungsfreien Anlaufjahren und einer Zinsbindung über fünf Jahre sind zu einem nominalen Zinssatz in Höhe von 5,1 Prozent erhältlich. Bei gleicher Ausstattung und zehn Jahren Zinsbindung werden wie erwähnt 5,0 Prozent Zinsen fällig und eine Zinssicherheit über fünfzehn Jahre kosten 5,15 Prozent im Jahr. Darlehen mir 35jähriger Laufzeit sind nur geringfügig teurer: Je nach Dauer der Zinsbindung erhebt die KfW 5,1 (fünf Jahre), 5,05 (zehn Jahre) oder 5,25 (fünfzehn Jahre) Prozent Zinsen nominal. Der nur geringe Unterschied des Sollzinses zwischen den kurzen und den langfristigen Darlehen ist auffällig. Die Staffelung aber ist nicht als Verzerrung durch die Förderbank zu verstehen, sondern der gegenwärtigen Marktsituation geschuldet, die durch eine beinahe flache Zinsstruktur gekennzeichnet ist.

Darlehen aus dem Wohneigentumsprogramm der KfW eignen sich für beinahe jeden angehenden Eigenheimbesitzer. Die Kredite können nachrangig ins Grundbuch eingetragen werden, ohne dass ein Aufschlag auf die obigen Konditionen erhoben wird. Sie eignen sich daher bestens als Ergänzung herkömmlicher Hypothekenfinanzierungen von Privatbanken und ermöglichen die Vermeidung von Zinsaufschlägen, die von den meisten Banken erhoben werden, wenn die Finanzierung einen Beleihungsauslauf von sechzig Prozent überschreitet.

Beantragen können Interessenten das Darlehen über einen Vertriebspartner der KfW; insbesondere Sparkassen und Genossenschaftsbanken wickeln Beantragung und Auszahlung ab.

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