Eigentumswohnungen sind beliebter als Einfamilienhäuser

Wie in den letzten Tagen bereits mehrfach hier im Blog zu lesen war hat sich der deutsche Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Genau betrachtet hat sich das Nachfrageverhalten potentieller Immobilienkäufer verändert: Etliche Standorte haben stark an Attraktivität verloren, was zu einem sichtlichen Verfall der Immobilienpreise geführt hat. Dies trifft insbesondere für ländliche Regionen im Norden und Osten Deutschlands zu. Aufgrund der schlechteren wirtschaftlichen Situation zieht es immer mehr Menschen in die Großstädte, wo es ihnen leichter fällt, Arbeit zu finden. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass die Immobilienpreise auf dem Land fallen, in den Städten hingegen steigen.

Allerdings hat sich das Käuferverhalten nicht nur im Hinblick auf die Wahl des Standorts verändert – auch was die Wahl der Immobilienart betrifft ist es zu Veränderungen gekommen. So ist vor allem festzustellen, dass die Menschen bevorzugt in den Stadtzentren wohnen möchten. Immer weniger Menschen sind dazu bereit, längere Fahrten von außerhalb in Kauf zu nehmen, um in die Stadtzentren zu gelangen. Deshalb entscheiden sie sich zunehmend häufiger für den Erwerb von Eigentumswohnungen in zentraler Lage.

Noch nie zuvor waren Eigentumswohnungen so gefragt – insbesondere an hochwertigen Objekten ist das Interesse enorm groß. Das klassische Einfamilienhaus mit Garten, welches sich früher einer großen Beliebtheit erfreute und der Traum vieler Menschen war, steht hingegen weniger im Mittelpunkt des Interesses. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Preise aus: Selbst in noblen Vororten verzeichnen Einfamilienhäuser einen Preisverfall. Bei den Eigentumswohnungen verhält es sich hingegen genau umgekehrt: Wer eine Wohnung kaufen möchte, muss immer tiefer in die Tasche greifen.

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