Kostenfalle Wasserrohre im neuen Eigenheim

Wer auf der Suche nach einer soliden Baufinanzierung ist, um endlich das wahr werden zu lassen, wovon viele sicher lange Zeit träumen, wird sicher nichts dem Zufall überlassen. Jede Vertragsklausel wird doppelt und dreifach überprüft, unterschiedliche Angebote verglichen und mit den Banken um Sondertilgungen und Zinsen gerungen. Und alles mit dem Ziel, bei der Finanzierung des Eigenheims Geld zusparen. Diese Sorgfalt ist natürlich Voraussetzung, um auch noch in vier oder fünf Jahren entspannt in die Zukunft und auf die Rückzahlung des Baukredites blicken zu können.

Allerdings scheint es bei etlichen Baufinanzierungskunden nach der Unterzeichnung des Darlehensvertrages mit der Vorsicht vorbei zu sein. Dabei sollten gerade zukünftige Eigenheimbesitzer, die sich gegen den Neubau und für den Erwerb einer bestehenden Immobilie entschieden haben, auch beim Kauf mit allen Wassern gewaschen sein, sonst entpuppt sich das neue Eigenheim schnell als Fass ohne Boden. Gerade die in der Immobilie verlegten Wasserleitungen werden oft nur ungenau oder gar nicht geprüft. Dabei kann diese Nachlässigkeit unangenehme Folgen für den Besitzer des Eigenheims nach sich ziehen.

Alte Rohre aus Blei oder Kupfer können das Trinkwasser in erheblichem Maß mit Metallen und Toxinen belasten. Zwar zählt Wasser in Deutschland zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland. Allerdings endet die Aufsicht der Wasserwerke am Hausanschluss. Speziell im Stagnationswasser reichern sich die gesundheitsschädlichen Verbindungen und Keime an. Letzten Endes müssen die alten Leitungen ausgetauscht werden, was für den neuen Besitzer mit erheblichen Kosten verbunden ist. Wer an dieser Stelle nicht in die unangenehme Situation geraten möchte, einen zweiten Kredit aufnehmen zu müssen, sollte sich bereits frühzeitig auch mit diesem Thema beschäftigen.

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