Vorsicht beim Abschluss von Fremdwährungsdarlehen

Im Bereich der Immobilienfinanzierung ist ein regelrechter Kampf um jeden einzelnen Kunden ausgebrochen. Weil seit Ende 2005 immer weniger Immobilien errichtet werden oder den Eigentümer wechseln, schrumpft der Markt – eine Entwicklung, die zahlreichen Kreditinstituten Schmerzen bereitet. Um sich dennoch am Markt behaupten zu können, warten sie mit neuen Finanzierungslösungen auf, mit denen sie sich von ihren Mitbewerbern abheben möchten.

Allerdings ist es längst nicht immer so, dass die neuen Konzepten einen wirklichen Nutzen bieten. So gehen beispielsweise zunehmend mehr Baugeldvermittler dazu über, auch Darlehen anzubieten, die auf eine fremde Währung lauten – insbesondere beim Bereich der Schweizer Franken Darlehen hat das Angebot immens zugenommen. Erst in den vergangenen Tagen haben wie einige Vermittler ordentlich in der Werbetrommel gerührt.

Das Interesse an den Fremdwährungsdarlehen ist immens groß – eine Tatsache, die in erster Linie auf die niedrigen Zinssätze zurückzuführen sind, die in der Schweiz vorherrschen. Wer dort eine Baufinanzierung abschließt bzw. ein Immobiliendarlehen aufnimmt, kann oftmals von einem spürbaren Zinsvorteil profitieren und somit auf den ersten Blick viel Geld sparen.

Auf der anderen Seite bergen Fremdwährungsdarlehen ein hohes Risiko. Gemeint ist das so genannte Währungsrisiko, welches schlichtweg durch die sich ständig ändernden Wechselkurse der einzelnen Währungen zustande kommt. Wer ein Fremdwährungsdarlehen abschließt, muss damit rechnen, dass die Fremdwährung an Wert gewinnt und er somit tiefer in die Tasche greifen muss, um die Zinsen aufbringen zu können. Schon geringe Währungsschwankungen können zu einer immensen Verteuerung der Darlehensrate führen, weshalb man sich den Abschluss entsprechender Darlehen besser zweimal überlegen sollte.

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