Wer schon einmal versucht hat, einen Bauplatz zu ergattern, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr genau wissen, wie schwierig solch ein Vorhaben sein kann. Schon so manch potentieller Bauherr hat nach einer gewissen Zeit das Handtuch geworden, weil er schlichtweg nicht fündig geworden ist oder nicht die Gelegenheit hatte, zum Zug zu kommen. Denn leider existiert eine Vielzahl an Faktoren, die über Erfolg und Niederlage beim Erwerb von Bauplätzen entscheidet.
In den meisten Fällen beginnt der erste Frust schon damit, dass die Bauplätze zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt verfügbar sind, als es von den Gemeinden angekündigt wird. Wer zeitnah bauen möchte, hat deshalb ein Problem: Je nach Region und Gemeinde kann es durchaus vorkommen, dass sich der Verkauf der einzelnen Bauplätze um ein bis zwei Jahre verzögert – bei solch langen Wartezeiten hat schon so mancher Bauherr umgesattelt und sich für einen Kauf entschieden.
Aus diesem Grund kann all denjenigen, die ihr eigenes Haus errichten möchten, nur dazu geraten werden, sich schon möglichst früh auf die Suche nach einem passenden Grundstück zu begeben. Es lohnt sich, in der jeweiligen Region schon ein bis zwei Jahre vor dem geplanten Baubeginn nach attraktiven Grundstücksangeboten zu suchen – immerhin sammelt man auf diese Weise Erfahrung und gewinnt einen besseren Marktüberblick. Natürlich kann es dann passieren, dass man schon relativ schnell fündig wird, obwohl man noch gar nicht so weit mit seiner Planung vorangeschritten ist, um gleich bauen zu können. Allerdings ist das weniger dramatisch: Schließlich kann man sich das Grundstück auch reservieren bzw. erst einmal vorfinanzieren, bis die Planungen abgeschlossen sind und man noch mehr Eigenkapital angespart hat.
