Die Eigentümer von Immobilien, die mit Heizöl oder Erdgas heizen, haben vor einigen Tagen sicherlich aufgeatmet, als die Preise für Heizöl und Erdgas wieder gefallen sind. Ihnen bietet sich jetzt die Möglichkeit, sich (vergleichsweise) günstig mit den fossilen Energieträgern einzudecken und entsprechende Verträge abzuschließen.
Allerdings dürfte die Freude über den Preisrückgang nicht allzu lange anhalten. Historisch betrachtet sind Heizöl und Erdgas nämlich noch immer äußerst teuer. Gleichzeitig gehen Experten davon aus, dass die Energiepreise schon in Kürze wieder ansteigen werden. Aus diesem Grund denken auch zunehmend mehr Eigentümer darüber nach, ihre Immobilien zu modernisieren und im Zuge dessen auf andere Brennstoffe umzusteigen.
Moderne Holzöfen und Wärmepumpen – jeweils in Kombination mit Solaranlagen – liegen derzeit hoch im Trend. Allerdings schrecken etliche Eigentümer vor einem Erwerb zurück, weil dieser mit entsprechend hohen Kosten verbunden ist. Obwohl die Preise für entsprechende Systeme in den vergangenen Jahren spürbar gefallen sind, kosten diese Systeme im Vergleich zu konventionellen Heizungsanlagen immer noch viel Geld.
Ein Großteil der Eigentümer vergisst hierbei, dass sie dazu berechtigt sind, entsprechende Fördermittel in Anspruch zunehmen. Der Staat fördert nämlich den Umstieg auf alternative Energien gleich zweifach: Zum einen sind direkte Zuschüsse erhältlich, zum anderen können günstige Darlehen mit Förderung abgeschlossen werden. Aus diesem Grund kann allen Betroffenen nur dazu geraten werden, sich mit Heizungsspezialisten sowie mit unabhängigen Finanzierungsberatern in Verbindung zu setzen, um ihre Möglichkeiten zu überprüfen – denn schon jetzt macht sich der Umstieg nach relativ kurzer Zeit bezahlt. Bis vor wenigen Jahren betrug die Amortisationsdauer noch 25 bis 30 Jahre – inzwischen hat sie sich halbiert.
