Eigenheim: Die Gunst der Stunde nutzen

Immobilienkäufer und Bauherren profitierten 2011 von historisch niedrigen Zinsen und werden wohl auch in den ersten Monaten dieses Jahres zu sehr günstigen Konditionen die eigenen vier Wände in Angriff nehmen können. Allerdings wird es für Käufer von Bestandsimmobilien – ob nun Eigentumswohnung oder Haus – immer schwerer, das passende Objekt zu finden. Die Märkte in den deutschen Großstädten sind laut Interhyp beinahe „leergekauft“. Die Konsequenz: Neben einer ausgedünnten Auswahl müssen sich Interessenten auch auf höhere Preise einstellen.

Für München nennt der Immobilienverband Deutschland (IVD) in seinem Marktbericht zum Beispiel Preissteigerungen von rund 9,7 Prozent. Diese Entwicklung macht sich bei der Baufinanzierung durchaus bemerkbar. Ähnlich verhält es sich auch in anderen Städten wie Hamburg oder Berlin. Umso wichtiger ist es, Nägel mit Köpfen zu machen, wenn das passende Objekt gefunden wurde. Um das Objekt erst einmal zu finden, bieten sich Internet-Plattformen wie die hier von Immonet an.

Sinnvoll ist es, sich bereits vorab mit dem Thema Baufinanzierung auseinandersetzen, um nicht wertvolle Zeit zu verschenken. Käufer und Bauherren sollten sich deshalb schon früh Gedanken machen und einen Finanzplan aufstellen: Wie hoch sind die Einnahmen? Wie hoch die Ausgaben? Was bzw. welche monatliche Rate können wir uns leisten? Diese Fragen können teilweise schon geklärt werden, obwohl noch kein konkretes Objekt in die engere Wahl genommen wurde.

Teurer wird der Traum von der eigenen Immobilie in diesem Jahr auch durch die höhere Grunderwerbssteuer, die in einigen Bundesländern erhoben wird. In Schleswig-Holstein sind ab Januar fünf Prozent mehr zu berappen. In Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz stehen die Anpassungen zum 1. März im Kalender, in Berlin am 1. April und in Mecklenburg-Vorpommern Mitte des Jahres.

Ein weiterer Grund, den Bau oder den Kauf von Eigentum nicht auf die lange Bank zu schieben: die Zinskonditionen. Noch ist eine Baufinanzierung zu extrem günstigen Rahmenbedingungen möglich. Abhängig davon, wie die Europäische Zentralbank (EZB) agiert und sich die Preise für längere Bundesanleihen entwickeln, könnte die Zinskurve bald wieder ansteigen. Experten raten daher, die Gunst der Stunde zu nutzen.

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