Azubis: Bausparen wird gefördert

Der Weg in die eigenen vier Wände ist mit einer stattlichen Eigenkapitalsumme deutlich weniger steinig, als es bei einem vollständig auf Fremdmitteln beruhenden Finanzierungskonzept der Fall ist. Der Aufbau eines soliden Kapitalstocks ist dabei umso einfacher, je länger die Ansparphase dauert. Pünktlich zum Beginn des neuen Lehrlingsjahres erinnert die Landesbausparkasse deshalb daran, dass schon mit 16 Jahren der erste eigene Bausparvertrag abgeschlossen werden kann. Auch wenn noch kein allzu hohes Einkommen zur Verfügung steht, lohnt sich der Abschluss nach Ansicht von Experten: Bausparverträge können auch bequem durch Sonderzahlungen, etwa zum Geburtstag oder zu Weihnachten, unterhalten werden.
Der Staat fördert Bausparen durch die Wohnungsbauprämie: Wer als Single nicht mehr als 25.400 Euro im Jahr verdient, kann sich über eine Zulage auf geleistete Einlagen in Höhe von 8,8 Prozent bis zu einer Bemessungsgrenze von 512 Euro freuen. Die meisten Azubis können so mit ein wenig Anstrengung 45 Euro pro Jahr zusätzlich vom Staat erhalten und so frühzeitig den Weg ins Eigenheim freimachen.
Junge Sparer kommen dabei in den Genuss einer Sonderregelung: In Abweichung zur sonst ab dem nächsten Jahr geltenden Richtlinie können Bausparverträge und die auf diese gewährte Wohnungsbauprämie nach Ablauf von sieben Jahren auch in Zukunft nach eigenem Ermessen verwendet werden; die Pflicht zum tatsächlichen Erwerb selbstgenutzten Immobilieneigentums besteht für junge Sparer damit nicht.
Azubis können darüber hinaus, wenn sie die Volljährigkeit erreicht haben, einen Riester-Bausparvertrag abschließen und sich dadurch die Zulagen in Höhe von 154 Euro im Jahr sichern. Diese können vollständig zur Baufinanzierung herangezogen werden. Voraussetzung ist hier lediglich, dass vier Prozent des Bruttoeinkommens in einen zertifizierten Vertrag eingezahlt werden.

Deine Meinung ist uns wichtig

*