LBS führt Wohn-Riester ein

Die Landesbausparkasse LBS bietet ihren Kunden ab sofort Bausparverträge an, die mit der Riester-Rente kombiniert werden können. Die Zertifizierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen ist erfolgt und die Produkte sind über die Internetseite des Unternehmens erhältlich.
Grundlage für die umgangssprachlich auch als Wohn-Riester bezeichneten Produkte ist eine Neuerung durch den Gesetzgeber, der künftig die Nutzung der staatlich geförderten Altersvorsorge zur Finanzierung selbstgenutzten Wohneigentums gestattet. Neben den Einzahlungen in einen Riester-Vertrag können dadurch auch die staatlichen Zulagen in voller Höhe zur Tilgung eines Hypothekendarlehens verwendet werden.
Die Riester-Förderung gleicht damit insbesondere für Familien mit Kindern die vor einigen Jahren erfolgte Abschaffung der Eigenheimzulage teilweise aus. Die Zulage zu einem zertifizierten Vertrag, in den mindestens vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens eingezahlt werden, beläuft sich auf 154 Euro je Jahr und Sparer. Zusätzlich gewährt der Fiskus eine Kinderzulage in Höhe von 185 Euro bzw. 300 Euro für Kinder, die nach dem 31.12.07 geboren worden sind.
Riester-Verträge, die zur Finanzierung eines Eigenheims dienen, werden fiktiv fortgeführt und mit zwei Prozent im Jahr verzinst. Sofern bis zum Beginn der Auszahlungsphase nicht alle entnommenen Beiträge durch den Vertragsinhaber wieder zurückgeführt werden, entsteht durch die nachgelagerte Besteuerung eine Schuld gegenüber dem Finanzamt.
Einzahlungen in staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge können im Rahmen des Sonderausgabenabzugs bis zu einer Höhe von 2100 Euro jährlich steuermindernd geltend gemacht werden.
Mit der Einführung der Eigenheimrente bietet die LBS angehenden Hausbesitzern eine weitere Möglichkeit, die Belastungen durch den Erwerb der eigenen vier Wände zu verringern.

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