Neuigkeiten im KfW-Solarprogramm

Das Programm zur Förderung der Produktion von Strom mittels Solaranlagen der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verzeichnet einige Neuerungen. Seit dem ersten Juli ist es nicht mehr möglich, in gewerblichem Rahmen an die Förderdarlehen zu gelangen. Gewerbliche Antragsteller werden auf das ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm sowie das KfW-Umweltprogramm verwiesen; das bisherige Mindestvolumen in beiden Programmen entfällt künftig. Auch der Erwerb von Anteilen an einer Fotovoltaik-Anlage unter dem Mantel der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist in Zukunft nicht mehr vorgesehen.

Das Solarprogramm der Förderbank erfreut sich einer großen Popularität. Finanziert werden 100 Prozent der Investitionskosten bis zu einem maximalen Volumen von 50.000 Euro. Die Zinsen des Darlehens werden aus Mitteln der öffentlichen Hand subventioniert und sind dementsprechend günstig. Weiterhin können die Konditionen wahlweise für fünf oder zehn Jahre festgeschrieben werden. Eine Sondertilgung ist – auch in Teilbeträgen – jederzeit ohne weitere Kosten möglich.

Wer auf dem Dach seiner Immobilie eine Fotovoltaik-Anlage installiert und mit dieser Strom produziert und ins allgemeine Netz einspeist, erhält vom Staat eine Abnahmegarantie für jede erzeugte Kilowattstunde sowie Preiszusagen für die nächsten zehn Jahre. Die Belastungen durch ein Darlehen fallen nach Abzug der Vergütung für den ökologisch erzeugten Strom moderat aus.

Das Solar-Darlehen kann mit einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren langfristig zurückgeführt werden, wobei das Programm eine bis zu drei Jahre lange tilgungsfreie Anlaufzeit vorsieht. Die Mittel können mit Zuschüssen oder Darlehen aus anderen Förderprogrammen von Bund, Ländern und EU kombiniert werden, solange die Gesamtsumme der Mittel nicht den anfallenden Investitionsbedarf übersteigt.

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