Wenn es um das Thema Altersvorsorge geht, halten große Teile der Bevölkerung den Erwerb von Wohneigentum als besonders empfehlenswert. Wie eine kürzlich durchgeführte Trendstudie von PlanetHome ergeben hat, halten 86 Prozent der Befragten den Kauf einer Immobilie zur Altersvorsorge als besonders geeignet.
Im Großen und Ganzen sprechen zahlreiche Punkte dafür, Wohneigentum zu erwerben und somit eine Grundlage zur Absicherung im Alter zu schaffen. Zu diesen Punkt zählt vor allem die Stabilität der Wohnkosten. Im Wohneigentum wohnt es sich auf lange Sicht deutlich günstiger, was in erster Linie daran liegt, dass die Mieten deutlich stärker als die Renten steigen.
Auf der anderen Seite darf die Bedeutung der Wohnimmobilie nicht überschätzt werden. Damit eine Immobilie tatsächlich zur Altersvorsorge taugt, muss sie gleich mehreren Anforderungen gerecht werden. Da wäre zunächst einmal der Gebäudezustand: Ältere Bestandsobjekte sind heutzutage günstig erhältlich, was vor allem daran liegt, dass die Wärmedämmung unzureichend ist. Bei solchen Objekten müssen langfristig große Investitionen getätigt werden, um die Energiekosten nachhaltig zu senken. Ein weiteres Thema ist die Alterstauglichkeit: Viele Käufer prüfen nicht, ob sie auch im Alter sicher und komfortabel im Gebäude wohnen können – Treppen, Bäder etc. können schnell zur Kostenfalle werden.
Alle der genannten Punkte sind letztlich nichts anderes als Risiken, die schon vor dem Immobilienkauf oder dem Bau ausgeschlossen werden können. Käufer sollten deshalb bei der Suche äußerst gezielt vorgehen. Bauherren haben es ein wenig leichter, weil beispielsweise das Thema Wärmedämmung ohnehin ausreichend berücksichtigt wird. Dennoch muss die Planung überzeugen können.
