Mit KfW Förderung zum günstigen altersgerechten Umbau

Im Alter kann die einstige Traumimmobilie zum regelrechten Sorgenkind werden. Dies gilt besonders für Häuser und Wohnungen, bei deren Gestaltung man sich einst stark dem Thema Design zugewandt hat: Was gut aussieht muss nicht unbedingt praktisch sein – zumindest nicht für ältere Menschen. Steile Treppen, schmale Türen und zu hohe Badewannen stellen typische Probleme dar, mit denen sich Senioren in ihren Eigenheimen eines Tages konfrontiert sehen.

Am besten ist es natürlich, bereits beim Immobilienerwerb auf das Thema Alterstauglichkeit zu achten – allerdings kommt dies in der Praxis nur selten vor, zumal viele Leute die Herausforderungen unterschätzen, die das alltägliche Leben im Alter mit sich bringt. Daher bleibt vielen Betroffenen gar keine andere Wahl, als ihr Eigenheim später umzubauen bzw. es gezielt zu modernisieren. Die altersgerechte Modernisierung gilt heutzutage als stark verbreitet. Die KfW Bank fördert entsprechende Vorhaben mittlerweile mit einem Volumen von 100 Mio. Euro jährlich.

Die Förderprogramme der KfW Bank können sich in diesem Bereich zweifelsfrei sehen lassen. Gleich zwei Arten der Förderung werden im Rahmen des Programms „Altersgerecht Umbauen“ angeboten. Die erste Variante besteht darin, ein zinsvergünstigtes Immobiliendarlehen aufzunehmen. Darlehen in Höhe von bis zu 50.000 Euro können aufgenommen werden. Der niedrige Effektivzins von 1,76 Prozent spricht zweifelsfrei für sich – andere Darlehen wären deutlich kostspieliger. Die zweite Möglichkeit besteht darin, einen Zuschuss zu beantragen. Die KfW Bank erstattet 5 Prozent der Investitionskosten. Wer beispielsweise sein Bad einer Barrierereduzierung unterzieht, die 10.000 Euro kostet, erhält eine Erstattung von 500 Euro. Bis zu 2.500 Euro werden als Zuschuss vergeben.

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