München bei Immobilienanlegern weiterhin sehr gefragt

Der Münchner Immobilienmarkt scheint sämtliche Rekorde brechen zu wollen. Selbst die globale Finanzkrise konnte dem Markt nichts anhaben: Seit Jahren ziehen die Immobilienpreise in der bayerischen Landeshauptstadt ununterbrochen an. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, ist die Nachfrage deutlich größer als das Angebot.

Privat Kapitalanleger, die sich auf der Suche nach Eigentumswohnungen in der Innenstadt befinden, haben derzeit schlechte Karten. Die Nachfrage ist so groß, dass so gut wie keine Objekte verfügbar sind. Wenn Objekte auf dem Markt angeboten werden, sind diese nach äußerst kurzer Zeit verkauft – und das zu Rekordpreisen.

So wie es aussieht, rechnen die Anleger auch für die Zukunft mit steigenden Preisen, weshalb sie dazu bereit sind, hohe Preise zu bezahlen. In den letzten Jahren hat sich München zum teuersten Immobilienpflaster der Republik entwickelt und dabei Städte wie Hamburg und Frankfurt am Main deutlich abgehängt. Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen beträgt stolze 3.400 Euro und entspricht damit dem Doppelten vom bundesweiten Durchschnittspreis. Richtig teuer wird es jedoch, wenn der Erwerb von Neubauten angedacht ist. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus werden in der Isar Metropole satte 740.000 Euro gefordert – dies entspricht dem dreifachen Preis des Bundesdurchschnitts.

Weil die Nachfrage nach guten Anlageobjekten auch in Zukunft nicht vollständig befriedigt werden kann, rechnen Immobilienexperten mit einem Anstieg der Preise im Randbereich der Metropole. Besonders Randlagen mit guter Infrastruktur könnten von der künftigen Entwicklung des Immobilienmarkts profitieren. Vielen Anlegern wird auf lange Sicht keine andere Möglichkeit bleiben, als sich vom Stadtzentrum zu entfernen: Das Immobilienangebot der Innenstadt ist einfach nicht groß genug.

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